Fundslexikon

  • A
  • Absicherung

    Absicherung

    Ziel ist die Absicherung von börsegehandelten Wertpapieren durch moderne Finanzinstrumente (Swaps, Swapoptions) um Schwankungen im Fondvermögen zu verhindern.

  • Agio

    Agio

    Aufgeld bei Wertpapieren. Der Betrag, um den der Ausgabepreis bei Neuemission von Wertpapieren deren Nennbetrag übersteigt bzw. der Betrag, um den der Börsenkurs den inneren Wert übersteigt. Die Höhe des Agios ist u.a. abhängig von der Art des Fonds, seiner Anlageschwerpunkte und der Vertriebsstrategie der Investmentgesellschaft und dient in erster Linie zur Deckung der Vertriebskosten der KAG. Die Spannweite des Ausgabeaufschlags reicht von 0 bis ca. 7 %.Gegenteil: Disagio. Weitere Bezeichnungen: Ausgabeaufschlag, Aufgeld

  • Aktien

    Aktien

    Aktiengesellschaften platzieren bei ihrem IPO Aktien, welche Mitgliedschaftsrechte und Vermögensrechte beinhalten am Kapitalmarkt. Die Aktien werden von privaten Anlegern bzw. Institutionellen Anlegern gekauft. Man unterscheidet zwischen Stammaktien bzw. Vorzugszugsaktien

  • Aktienanalyse

    Aktienanalyse

    Hier wird die Wertentwicklung der Aktie einer börsentnotieren Aktiengesellschaft analysiert. Diese Bewertung durch Analysten soll dem Käufer als Entscheidungsgrundlage dienen. Aussagekraft besitzt eine Aktienanalyse auch für die allg. Unternehmensperformance.

  • Aktienempfehlungen

    Aktienempfehlungen

    Hier erfolgt eine Empfehlungsklassifikation in: strong buy,buy,hold und sell. Dies bedeutet ein Empfehlungsranking von "stark kaufen" - "verkaufen" der Aktie

  • Aktienfonds

    Aktienfonds

    Investmentfonds, die ausschließlich oder überwiegend in Aktien investieren. Der Anteil in Bankguthaben und Geldmarktpapieren darf maximal bei 49% liegen. Maximal 5% des Fondsvermögens dürfen in Aktien eines Unternehmens investiert werden (in Ausnahmefällen bis zu 10%).

  • Aktienmarkt

    Aktienmarkt

    Allgemeine Bezeichnung für sämtliche Organisationsformen des Aktienhandels. Der Aktienhandel findet börslich (Parketthandel) oder außerbörslich (in Österreich bei den Banken;Telefonhandel und XETRA-Handel) statt. Der Aktienmarkt in Deutschland unterscheidet den amtlichen Handel, geregelten Markt, den Freiverkehr sowie seit Anfang 1997 den Neuen Markt.

  • Aktiv gemanagte Fonds

    Aktiv gemanagte Fonds

    Die Fondsmanager versuchen, durch strategische An- und Verkäufe die Rendite zu steigern. Instrumente für diesen Stil: Bottom up oder Top down (Gegenteil: passiver Stil: Charttechnisch, quantitativ, Replikation einer Benchmark).

  • Allgemeine Vertragsbedingungen

    Allgemeine Vertragsbedingungen

    Regelung des Rechtsverhältnis zwischen Anleger und Kapitalanlagegesellschaft (KAG) und gelten für alle Publikumsfonds der KAG jeweils in Verbindung mit den besonderen Vertragsbedingungen der einzelnen Fonds. Allg. Vertragsbedingungen und bes. Vertragsbedingungen des Fonds sind Bestandteil des Verkaufsprospektes.

  • Alpha

    Alpha

    Alpha ist jener Wert der Y-Achse wenn die X-Achse den Wert Null annimmt. Dadurch wird eine Über- und Unterperfomance des Fonds gegenüber der Benchmark dargestellt.

  • Anlageausschuss

    Anlageausschuss

    Aufgrund der Allg. Vertragsbedingungen für Publikumsfonds, können sich KAG sowie ihr Fondsmanagement beim Kauf oder Verkauf der Vermögenswerte durch den Anlageausschuß beraten lassen. Dieser Ausschuß wird durch den Aufsichtsrat der KAG bestellt und hier erfolgt die Festlegung der längerfristigen Anlagestrategie. Vertreter der Depotbank sowie der KAG haben in ihren Entscheidungen unabhängig voneinander die Interessen der Anteilinhaber wahrzunehmen.

  • Anlageberater

    Anlageberater

    Mitarbeiter von Banken, Sparkassen oder anderen spezialisierten Unternehmen, die gewerbsmäßig Empfehlungen für den Kauf/Verkauf von Wertpapieren oder anderen Kapitalanlagemöglichkeiten an Kunden weitergeben. Diese Vorschläge sollen den Anlagezielen des Kunden in puncto Sicherheit, Liquidität, (Netto-) Ertrag entsprechen sollten. Vor dem Kauf von Wertpapieren muß ein Anlageberater - genauso wie ein selbständiger Fondsvermittler - auf den Inhalt des Verkaufsprospektes verweisen und dieses dem Kunden aushändigen.

  • Anlageberatung

    Anlageberatung

    Dienstleistungsgeschäft von darauf ausgerichteten Unternehmen oder Personen, die personen- und anlagebezogene Ziele für den jeweiligen Anleger bei der Beratung berücksichtigen sollten.

  • Anlagegrenzen

    Anlagegrenzen

    Nach dem KAGG darf ein Fonds in Wertpapieren eines einzelnen Emittenten - nur maximal fünf Prozent - in Ausnahmefällen bis zu zehn Prozent - des Fondsvermögens investieren. Grundidee dieses Gesetzes ist die Risikostreuung durch eine Vielzahl von Anlegern.

  • Anlagegrundsätze

    Anlagegrundsätze

    Richtlinien eines lnvestmentfonds, in denen festgelegt ist, in welche Werte und Anlagearten dieser investieren darf. Ebenfalls Mindest- bzw. Höchstanteile einzelner Werte, die erworben werden dürfen.

  • Anlagepolitik

    Anlagepolitik

    Mit der Anlagepolitik sollen die Anlageziele erreicht werden. Instrumente sind z. B. Auswahl der Wertpapiere, Festlegung der Kauf- und Verkaufszeitpunkte, Steuerung der Barreserve. Die Anlagepolitik deutscher und österreichischer Fonds wird durch den Rahmen gesetzlicher und vertragsmäßiger Vorschriften vorbestimmt. Festlegung aller Maßnahmen zur Gestaltung des Investmentvermögens durch das Portfolio-Management. Ziel: Erwirtschaftung eines hohen Ertrages durch den Kauf und Verkauf in einem Fonds. Die Anlagepolitik wird zunächst für einen bestimmten Zeitraum festgelegt.

  • Anlageziel

    Anlageziel

    Der längerfristige Aufbau eines Wertzuwaches des jeweiligen Wertpapieres unter Berücksichtigung von Ertrags- und Risikogesichtspunkten. Die Besonderheit liegt weiters in einem festgelegten Verhältnis innerhalb des Anlagemediums (zwischen Aktien und Renten).

  • Anleihen

    Anleihen

    Festverzinsliche Wertpapiere mit unterschiedlichen Laufzeiten und Zinssätzen. Die Emission erfolgt durch Banken, Unternehmen oder staatlichen Institutionen, damit deren Finanzbedarf gedeckt wird. (in Österreich hauptsächlich nur Staatsanleihen) Andere Bezeichnungen für Anleihen: Pfandbriefe, Kommunalobligationen, Obligationen, Schuldverschreibungen, Rentenpapiere oder Bonds.

  • Annualisierte Volatilität

    Annualisierte Volatilität

    Die Volatilität ist eine Schätzung des Risikos eines Investments. Berechnung: die log. jährliche Standardabweichung eines Fonds. Die Ermittlung der Standardabweichung erfolgt aus der Wurzel der Varianz eines Ertrages. Standardabweichung: ist die Diff. aus dem tatsächl. Wert und dem Mittelwert des Investments. Varianz: ist die quadratische Diff. aus dem tatsächl. Wert und dem Mittelwert des Investments.

  • Annualisierter Durchschnitt ( Maximaler Verlust )

    Annualisierter Durchschnitt ( Maximaler Verlust )

    Ist der jährliche geometrische Durchschnitt dividiert durch den maximalen Fondsverlust. Je höher das Verhältnis, desto besser ist die Perfomance des Fonds.

  • Ansparplan

    Ansparplan

    Regelmäßiger Kauf von Anteilen an einem Investmentfonds

  • Anteil

    Anteil

    Im Anteilschein verbriefter, rechnerischer Anteil am Fondsvermögen. Der reale Anteilswert kann sich täglich ändern.

  • Anteilscheine

    Anteilscheine

    Wertpapier, in dem die Ansprüche des Anteilinhabers gegenüber der Kapitalanlagegesellschaft festgelegt werden.Durch den Anteilschein (=Urkunde) werden die Ansprüche bzw. Rechte des Inhabers gegenüber der Investmentgesellschaft verbrieft. Sie bestehen beim Erwerb effektiver Stücke aus Mantel und Bogen mit den Ertragsscheinen. Sie haben keinen Nennwert, sondern lauten auf eine bestimmte Stückzahl von Anteilen.

  • Anteilsinhaber

    Anteilsinhaber

    Inhaber eines Anteilscheins an einem Investmentfonds.

  • Anteilumlauf

    Anteilumlauf

    Gesamtzahl aller ausgegebenen Anteile eines Fonds, die sich aktuell im Umlauf befinden. Bei jedem Kauf/Verkauf von Fondsanteilen werden von der Depotbank neue Stücke ausgegeben bzw. zurückgenommen, unabhängig davon, ob sich die Anteile als effektive Stücke im Besitz des Anlegers oder in Girosammelverwahrung befinden.

  • Anteilwert

    Anteilwert

    Wert des Anteilscheins, der sich aus der Teilung des gesamten Fondsvermögens durch die Zahl der umlaufenden Anteile zu einem bestimmten Stichtag ergibt. Dieser Wert der Publikumsfonds wird börsentäglich von der Depotbank unter Mitwirkung der KAG ermittelt. Der Anteilwert ist identisch mit dem Rücknahmepreis, zu dem die KAG Fondsanteile zurücknimmt. Veröffentlichtung des Anteilwertes zusammen mit dem Ausgabepreis. Bei Ausschüttungen an die Anteilsinhaber vermindert sich der Anteilswert.

  • Antizyklisches (Anlage)Verhalten

    Antizyklisches (Anlage)Verhalten

    Ein antizyklischer Anleger investiert nicht im Einklang mit dem Markttrend - das wäre prozyklisches Verhalten -, sondern nutzt Börsenhochs und -tiefs, um entgegen dem Markt (antizyklisch), Wertpapiere zu kaufen bzw. zu verkaufen. Vorteil: Möglichkeit der Erwirtschaftung höherer Gewinn durch diese Strategie gegenüer prozyklischem Verhalten.

  • AS-Fonds

    AS-Fonds

    Investmentfonds zur Altersvorsorge mit gesetzlicher Verankerung (AS = Altersvorsorge Sondervermögen). Die Fonds sehen eine schwerpunktmäßige Investition in Aktien und Immobilien vor. Pflicht: Angebot aller AS-Fonds gemeinsam mit Spar- und Entnahmeplänen.

  • Asset Allocation

    Asset Allocation

    Bezeichnet die Verteilung des Fonds-Anlagevermögens (zur Risikominderung) auf verschiedene Anlagebereiche oder Finanzmärkte. Bedeutung: Dies beruht auf der Tatsache, daß der Ertrag eines Portefeuilles in erster Linie von der Auswahl der Wertpapierarten und Länder sowie deren Gewichtung bestimmt wird. Ziel: Optimierung von Rendite und Risiko eines Portefeuilles

  • Assetklasse

    Assetklasse

    Unterteilung des Kapitalmarktes in verschiedenen Klassen. Die wichtigsten sind: Aktienmarkt, Rentenmarkt und Geldmarkt. Weitere Unterteilung in z.B: länderbezogene Assetklassen, wie Aktien Deutschland, Aktien Europa, Aktien Japan, etc.

  • Aufgeld

    Aufgeld

    Agio

  • Ausgabeaufschlag (= Agio)

    Ausgabeaufschlag (= Agio)

    Agio

  • Ausgabepreis

    Ausgabepreis

    Aktuelle Kaufpreis, der vom Anleger für den Erwerb eines Anteils an einem Investmentfonds zu bezahlen ist. Ermittlung: der aktuelle Anteilwert (Rücknahmepreis) zuzüglich Ausgabeaufschlag für einen Fonds. Der Ausgabepreis wird in der Regel ermittelt und veröffentlicht. Gegensatz: Rücknahmepreis

  • Auslandinvestment-Gesetz

    Auslandinvestment-Gesetz

    Regelt die Zulassungsvoraussetzungen, die Auslandsfonds erfüllen müssen, um ihre Anteile in Deutschland öffentlich vertreiben zu können.

  • Ausländische Fonds

    Ausländische Fonds

    Steuerlich wird unterschieden zwischen zugelassenen deutschen Investmentfonds sowie drei unterschiedlichen Kategorien ausländischer Fonds: 1. Registrierte Fonds, die ihre Anteile in Deutschland öffentlich anbieten dürfen, 2. nicht registrierte Fonds mit Finanzvertreter, die ihre Anteile in Deutschland nicht öffentlich anbieten dürfen, 3. alle übrigen Fonds, die ihre Anteile in Deutschland ebenfalls nicht öffentlich anbieten dürfen. Registrierte ausländische Fonds werden bis auf wenige Besonderheiten steuerlich wie deutsche Fonds behandelt. Nicht registrierte ausländische Fonds sind gegenüber deutschen Fonds steuerlich erheblich benachteiligt. Damit ein ausländischer Fonds als registrierter Fonds gilt, muß er einige Kriterien erfüllen. Insbesondere muß er eine Zulassung für den öffentlichen Vertrieb in Deutschland haben (siehe Vertriebszulassung).

  • Auslandsfonds

    Auslandsfonds

    Investmentfonds, der von einer Investmentgesellschaft mit Sitz im Ausland aufgelegt wurde. Dabei kann die ausländische Investmentgesellschaft durchaus eine Tochtergesellschaft einer deutschen Gesellschaft sein; insbesondere in Luxemburg gibt es zahlreiche Investmentgesellschaften deutschen Ursprungs.

  • Ausschüttender Fonds

    Ausschüttender Fonds

    Nach Beendigung des Fondsgeschäftsjahres werden die dem Fonds zugeflossenen ordentlichen und evtl. auch ein Teil der außerordentlichen Erträge an die Anteilinhaber ausgeschüttet (Ausnahme: thesaurierende Fonds). Ordentliche Erträge: Dividenden und/oder Zinsen. Außerordentlichen Erträge beinhalten vor allem Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren. Ausschüttungen in der Basiswährung des Fonds je Anteil festgesetzt. Die Ausschüttungen werden im Rechenschaftsbericht, im Bundesanzeiger sowie in der Tagespresse veröffentlicht. Durch die erfolgte Ausschüttung vermindert sich der Anteilwert am Ausschüttungstag um exakt den Ausschüttungsbetrag.

  • Ausschüttung
  • Ausschüttungsgleicher Ertrag = Thesaurierungsbetrag

    Ausschüttungsgleicher Ertrag = Thesaurierungsbetrag

    Thesaurierende Fonds

  • Auszahlplan (= Entnahmeplan)

    Auszahlplan (= Entnahmeplan)

    Der Auszahlplan ist eine zwischen dem Anleger und der KAG getroffene Vereinbarung über Höhe und Zeitabstand regelmäßiger Auszahlungen aus einem Investmentguthaben. Der Anleger kann sich entweder nur die regelmäßig erwirtschafteten Erträge auszahlen lassen (= Auszahlung ohne Kapitalverzehr) oder das Investmentvermögen allmählich aufbrauchen (= Auszahlung mit Kapitalverzehr). Voraussetzung ist meistens der Besitz von Fondsanteilen mit einem bestimmten Mindestwert.

  • B
  • Baisse

    Baisse

    Phase, in der mittlere bis längere Zeit anhaltende, starke Kursrückgänge an der Börse (Abwärtsbewegung eines Finanzmarktes) statt finden. Auch Bear-Market genannt. Gegenteil: Hausse

  • BAK

    BAK

    Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen. Alle deutschen Kapitalgesellschaften unterliegen der Aufsicht durch das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen. Das BAK überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften vornehmlich unter dem Aspekt des Anlegerschutzes.

  • Balanced Fonds

    Balanced Fonds

    Gemischte Fonds, die so zusammengestellt sind, dass auch bei einer kürzeren Laufzeit (etwa 12 Monate) keine Verluste entstehen.

  • Barreserve (= Liquidität =Kasse)

    Barreserve (= Liquidität =Kasse)

    Um das Fondsmanagement in die Lage zu versetzen, flexibel auf Anlagechancen zu reagieren, sowie um Anteilrückgaben jederzeit bedienen zu können, kann ein Teil des Fondsvermögens aus Bankguthaben bzw. Geldmarktpapieren bestehen. Die Höhe der Liquidität wird durch die Vertragsbedingungen begrenzt und vom Ausschüttungstermin, den Anteilrückgaben und der Börsensituation beeinflußt. Laut KAGG darf ein Fonds - außer kurz nach der Auflegung - jedoch höchstens 49 Prozent Liquidität halten.

  • Basisfonds

    Basisfonds

    Für Normalanleger konzipierte Fonds. Investmentfonds mit mehr als neuen Anteilinhabern. Die Anteile können von jedermann frei zugänglich erworben und jederzeit zurückgegeben werden. Anderer Begriff: Publikumfsfonds Gegenteil: Spezialfonds

  • Bear Beta

    Bear Beta

    Ein relatives Mass für die Sensitivität der Erträge eines Investments zu den negativen Änderungen der Benchmark Erträge. Dadurch erfolgt eine Aufschlüsseung des Beta und damit kann angezeigt werden, inwieweit negative Performance-Perioden des Indizes wiedergespiegelt sind.

  • Bear Korrelation

    Bear Korrelation

    Misst die Beziehung zwischem dem Fonds und den negativen Marktbewegungen.

  • Benchmark

    Benchmark

    Vergleichsmaßstab zur Messung des Anlageerfolges von Investmentfonds. Üblicherweise wird als Benchmark der jeweils marktrelevante Aktien- oder Rentenindex verwendet. Orientierungshilfe für den Investor, um das Abschneiden eines Fonds zu bewerten kann ein Bezugsindex sein, z. B. DOW JONES, DAX, NIKKEI, MSCI-Worldindex, Salomon Brothers World, Government Bond Index.

  • Berichterstattung

    Berichterstattung

    Zur Information der Anleger wird regelmäßig zum Geschäftsjahresende ein Rechenschaftsbericht erstellt, der ausführlich über die Entwicklung des jeweiligen Wertpapiermarktes, die Ausschüttung, steuerrelevante Daten sowie die Anlagepolitik des jeweiligen Fonds informiert. Darüber hinaus erscheint jeweils zur Mitte des Geschäftsjahres für jeden Fonds ein Halbjahresbericht.

  • Besondere Vertragsbedingungen

    Besondere Vertragsbedingungen

    Sie gelten nur in Verbindung mit den Allgemeinen Vertragsbedingungen. Beide zusammen sind Bestandteil eines Fonds-Verkaufsprospektes. Die Besonderen Vertragsbedingungen regeln das Rechtsverhältnis zwischen Anteilinhabern und KAG für jeweils einen bestimmten Fonds. In ihnen sind Anlagegrundsätze und Anlagegrenzen des betreffenden Fonds festgelegt. Ein Anhang zu den Besonderen Vertragsbedingungen regelt detailliert, an welchen Börsen und organisierten Märkten Wertpapiere für den Fonds erworben werden dürfen.

  • Bestätigungsvermerk

    Bestätigungsvermerk

    Im Rechenschaftsbericht abgedrucktes Testat der Wirtschaftsprüfer, dass Buchführung und Abschluss der Kapitalanlagegesellschaft den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.

  • Beta-Faktor

    Beta-Faktor

    Der relative Wert für die Sensitivität der Erträge eines Investments zu den Veränderungen der Benchmark Erträge. Ist der Beta-Faktor größer als eins, so sind die Kursschwankungen der Aktie größer als die des Gesamtmarkts, ist er kleiner als eins, so ist die Aktie weniger volatil als der Index.

  • Bilanz

    Bilanz

    Jährlicher Vergleich des aktuellen Reinvermögenswertes (Vermögen - Schulden) gegenüber dem Vorjahr.

  • Blue Chips (= Standardwerte)

    Blue Chips (= Standardwerte)

    als solche werden an den Börsen umgangsprachlich die Aktien substanz- und ertragsstarker Unternehmen mit einer hohen Börsenkapitalisierung und einem entsprechend hohen Marktgewicht bezeichnet, die im jeweiligen Index eines Landes prozentual gesehen am stärksten vertreten (gewichtet) sind. Dies begründet sich durch ihre Stellung am Markt und einer daraus resultierenden hohen Marktkapitalisierung. Im Deutschen Aktienindex (DAX) sind beispielsweise die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen enthalten. Die Blue Chips gehören als die Standardwerte zu den liquidesten Aktien (ständig handelbar) an den Börsen. Gegenteil: Small Caps (Nebenwerte).

  • Blue-Chip-Fonds

    Blue-Chip-Fonds

    Investmentfonds, dessen Vermögen hauptsächlich in Aktien von großen, international bekannten und soliden Unternehmen angelegt ist.

  • Bonds
  • Bonität

    Bonität

    Die Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit eines Schuldners (Emittenten) entscheidet, wie sicher eine Anleihe ist. Die Schuldnerbonität ist deshalb ein sehr wichtiges Kriterium für die Anlageentscheidung. Internationale Ratingagenturen wie "Moody`s Investors Service Inc" (Abk.: Moody`s) oder "Standard & Poors Inc" (Abk.: S&P) überprüfen in regelmäßigen Abständen die Bonität von Schuldnern, die sich aufgrund von Entwicklungen im gesamtwirtschaftlichen oder unternehmensspezifischen Umfeld ändern kann. Einstufungsmöglichkeiten: reichen von "AAA" (sehr gute Bonität) bis "D" (Schuldner befindet sich in Zahlungsschwierigkeiten) bei Standard & Poors bzw. von "AAA" bis "C" bei Moody`s.

  • Börse

    Börse

    Marktplatz für Finanzprodukte, z. B. Aktien, Futures, Options...

  • Börsenkapitalisierung

    Börsenkapitalisierung

    Verfahren, um den Wert eines börsennotierten Unternehmens zu ermitteln. Bei der Börsenkapitalisierung werden alle existierenden Aktien mit dem aktuellen Börsenpreis multipliziert. Das Ergebnis entspricht dem Wert des Unternehmens.

  • Bottom-up
  • Bottom-up-Technik

    Bottom-up-Technik

    „Schnäppchenjagd“ auf dem Finanzmarkt. Bei dieser Technik wird versucht, möglichst Erfolg versprechende Einzelinvestitionen zu tätigen, ohne sich dabei auf einen bestimmten Finanzmarkt oder eine spezielle Anlageform zu konzentrieren. Gegenteil: Top-down-Technik. Anderer Begriff: Bottom-up-approach

  • Brady Bonds

    Brady Bonds

    Bei Brady Bonds handelt es sich um langfristige Verbindlichkeiten der Schwellenländer, wobei diese Papiere in den meisten Fällen durch Staatsanleihen besichert sind. Die Brady Bonds zählen zu den größten und liquidesten Anleihetiteln der Schwellenländer.

  • Branchenfonds

    Branchenfonds

    Investmentfonds, dessen Vermögen hauptsächlich in Aktien bestimmter Industriezweige oder Wirtschaftssektoren wie zum Beispiel Energie, Rohstoffe, Telekommunikation oder Technologie angelegt wird.

  • Broker

    Broker

    Händler, der im Auftrag von Großanlegern oder Privatpersonen an der Börse mit Wertpapieren handelt.

  • Bull Beta

    Bull Beta

    Ein relatives Mass für die Sensitivität der Erträge eines Investments zu den positiven Änderungen der Benchmark Erträge. Damit wird das Beta aufgeschlüsselt und es kann gezeigt werden, inwieweit sich positve Performance Perioden des Fonds in positiven Performance Perioden des Indizes wiederspiegeln.

  • Bull Korrelation

    Bull Korrelation

    Misst die Beziehung zwischen dem Fonds und den positiven Marktbewegungen.

  • Bundesanzeiger

    Bundesanzeiger

    Zeitung, die Investmentgesellschaften nutzen, um ihrer Publizitätspflicht nachzukommen. Herausgeber: Bundesministerium für Justiz.

  • BVI Bundesverband Deutscher Investmentgesellschaft

    BVI Bundesverband Deutscher Investmentgesellschaft

    Abkürzung für Bundesverband Deutscher Investmentgesellschaften e.V. Interessengemeinschaft nahezu aller deutschen Kapitalgesellschaften. Im BVI, der 1970 in Frankfurt gegründet wurde, sind nahezu alle deutschen Investmentgesellschaften zusammengeschlossen. Zu den Aufgaben des Verbandes gehört die Wahrnehmung der Interessen der Investmentbranche und die Förderung des Investmentgedankens. Über die "Initiative Investmentsparen" bewirbt der BVI zudem die Idee der Fondsanlage, um sie breiten Bevölkerungskreisen näher zu bringen. Der BVI hat eine Reihe von Informationsbroschüren herausgebracht, die dort kostenlos angefordert werden können.

  • BVI-Methode

    BVI-Methode

    Methode zur Berechnung der Wertentwicklung eines Investmentfonds. Kalkulationsgrundlage bildet die Veränderung der Anteilwerte innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Eliminierung bestimmter Einflussfaktoren wie Ausgabeaufschlag, Rücknahmespesen, Depotgebühren oder Kontoführungsgebühren bei der Wertentwicklungs-Berechnung. Die Methode unterstellt, dass sämtliche Erträge, die der Fonds dem Anteilinhaber auszahlt, rechnerisch kostenfrei wieder angelegt werden. Daher entspricht die nach dieser Methode errechnete Wertentwicklung eines Fonds in der Regel nicht dem tatsächlichen Anlageergebnis, erlaubt aber einen Vergleich der Managementleistung verschiedener Fonds mit ähnlichem Anlageschwerpunkt.

  • C
  • Call

    Call

    Bezeichnung für eine Kaufoption. Bei einem Call wird der Verkaufspreis einer Aktie unabhängig von ihrer tatsächlichen Wertentwicklung im Voraus festgelegt. Der Verkäufer muss dann zu diesem Preis liefern. Gegenteil: Put.

  • Closed-end Funds

    Closed-end Funds

    Anteilscheine von Fondsgesellschaften, die z. B. in Immobilien, Flugzeuge oder Schiffe investieren. Besonders in den angelsächsischen Ländern - aber auch in Deutschland in Form von geschlossenen Immobilienfonds - vorkommende Fonds einer KAG, deren Mittel durch den Verkauf einer bestimmten, von vornherein begrenzten Anzahl von Anteilen aufgebracht werden. Wird das geplante Volumen erreicht, wird der Fonds geschlossen und die Ausgabe von Anteilen eingestellt. Der Kurswert eines Anteils richtet sich nicht nach dem tatsächlichen, anteiligen Wert am Fondsvermögen, sondern unterliegt der freien Preisbildung, so dass der Fonds je nach Angebot und Nachfrage häufig mit einem nicht unerheblichen Aufgeld (siehe Agio) - manchmal auch mit Abgeld (siehe Disagio) - gegenüber seinem Inventarwert gehandelt wird. Einen Anspruch auf Rücknahme des Anteils hat der Anleger bei einem closed-end fund nicht. Die Anteile können nur an Dritte, ggf. über eine Börse, verkauft werden. Geschlossene Fonds unterliegen nicht den Anlegerschutzvorschriften des KAGG. Gegenteil: Offene Fonds

  • Cost-Average-Effekt

    Cost-Average-Effekt

    Wörtlich übersetzt: "Durchschnittskosten-Effekt". Bei Anlageplänen mit regelmäßigen Einzahlungen einer gleichbleibenden Summe erreicht der Anleger, dass bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen entsprechend weniger Fondsanteile erworben werden. Diese regelmäßige Einzahlung gleichbleibender Beträge über einen längeren Zeitraum hat für den Anleger den Vorteil, dass er die Anteile bei unterschiedlichen Ausgabepreisen zu einem insgesamt günstigeren Durchschnittspreis kauft. Zudem wirkt sich positiv aus, dass der Anleger im Rahmen eines Sparprogramms auch Anteils-Bruchteile erwirbt und den Kauf nicht auf volle Stücke abstellen muss. Der positive Effekt des Cost-Average ist bei stark schwankenden Kursen - wie sie insbesondere bei Aktien bzw. Aktienfonds in aller Regel vorkommen - besonders ausgeprägt.

  • Crash

    Crash

    Börsenkrach; ein starker plötzlicher Kursrückgang oder Kurseinbruch an den Wertpapiermärkten

  • D
  • Dachfonds (Fund of Funds)

    Dachfonds (Fund of Funds)

    Bei dieser erst seit 1999 in Deutschland zugelassenen Form von Investmentfonds wird das Fondsvermögen in Anteilscheine anderer Investmentfonds (Unterfonds) investiert. Schwerpunkte auf bestimmte Anlagekategorien (Aktien, verzinsliche Wertpapiere, gemischt) können hiermit gesetzt werden.

  • DAX (Deutscher Aktienindex)

    DAX (Deutscher Aktienindex)

    DAX steht für den bekanntesten deutschen Index (Deutscher Aktien Index) und repräsentiert die 30 umsatzstärksten deutschen Aktientitel. Die 30 Werte wurden so ausgesucht, damit sie die Branchenstruktur der deutschen Wirtschaft widerspiegeln. Diese haben unterschiedliche Gewichtungen - je nach Kapitalgrundlage der Unternehmen - Anteile an dem DAX-Stand. Der Handel findet am wichtigsten deutschen Börsenplatz in Frankfurt am Main statt. Dieser Index ist ein Vergleichsmaßstab oder Indikator, der die Entwicklung bzw. Erwartungshaltung des deutschen Aktienmarktes widerspiegelt.

  • DAX100

    DAX100

    Bezeichnung für die hundert im DAX und im MDAX enthaltenen Aktien, also DAX30 Plus DAX70.

  • Depotbank

    Depotbank

    Die „Verwahrstelle“ für das Fondsvermögen. Nach dem deutschen Investmentrecht (KAGG) müssen die Sondervermögen einer deutschen Kapitalanlagegesellschaft von einer unabhängigen Depotbank verwahrt werden, mit dem Ergebnis, daß das Fondsvermögen strikt vom Vermögen der KAG getrennt wird. Die Depotbank garantiert gemäß staatlicher Bestimmungen 1. die korrekte Ausgabe und Rücknahme der Anteilscheine, 2. ermittelt bzw. überprüft börsentägliche Ausgabe- und Rücknahmepreise, 3. führt die Ertragsausschüttungen an die Anteilinhaber und auch 4. die Abwicklung des Fondsvermögens im Falle der Auflösung des Fonds durch.

  • Depotbankgebühr / Depotbankvergütung

    Depotbankgebühr / Depotbankvergütung

    Die Depotbank erhält für ihre Verwahrungs- und Kontrolltätigkeit eine Vergütung. Diese Gebühr ist ein Promille-Satz des Fondsvermögens. Die individuelle Höhe ist in den Besonderen Vertragsbedingungen des einzelnen Fonds angegeben. Der Anleger wird mit der Gebühr nicht direkt belastet, sondern die Vergütung erfolgt aus dem Fondsvermögen. Sie geht daher zu Lasten der Wertentwicklung des Fonds.

  • Depotführungskosten

    Depotführungskosten

    Gebühren, die für die obligatorische Aufbewahrung bzw. Verwaltung der Fondsanteile in einem Depot erhoben werden. Sie sind je nach Geldinstitut unterschiedlich hoch. Die Depotführung direkt bei der Investmentgesellschaft ist meist kostenlos oder günstig.

  • Depotstrategie

    Depotstrategie

    gibt Grenzen dafür vor, in welchem Umfang in bestimmte Assetklassen investiert werden darf. Die Auswahl der Depotstrategie hängt davon ab, welche Rendite der Anleger erzielen will und welches Risiko er dabei eingehen will.

  • Derivate Terminmarktinstrumente

    Derivate Terminmarktinstrumente

    Überbegriff für Finanzinstrumente (z.B. Optionen, Futures, Bezugsrechte, Swaps), deren Preise sich nach den Kursschwankungen oder den Preiserwartungen von anderen Anlageobjekten (Aktien, Anleihen, Währungen, Warenlieferungen, etc.) bzw. Finanzprodukten (der sog. Basiswerte oder underlyings) richten. Derivate sind so konstruiert, dass sie solche Schwankungen und Erwartungsänderungen überproportional nachvollziehen. Daher lassen sie sich sowohl zur Absicherung gegen Wertverluste eines Anlageobjektes einsetzen als auch zur Spekulation auf hohe Kursgewinne desselben.

  • Deutscher Verband Financial Planners (DVFP)

    Deutscher Verband Financial Planners (DVFP)

    Dieser neu gegründete Verband hat sich die Selbstkontrolle der Finanzdienstleister zum Ziel gesetzt. Ein Instrument ist die Vergabe des CFP-Zertifikats ("Certified Financial Planner") . CFP wurde 1972 in den USA eingeführt und soll als offizielles Gütesiegel die Seriösität eines Finanzberaters signalisieren. Die CFP-Urkunde wird den Angaben des Verbands zufolge nur vergeben, wenn bestimmte Voraussetzungen bei Ausbildung, Prüfung, Berufserfahrung und Einhaltung ethischer Kriterien erfüllt sind.

  • Direktbanken

    Direktbanken

    Banken ohne Filialen, die ihre Geschäfte - unabhängig von Schalteröffnungszeiten - vor allem via Telefon oder Fax aber auch über das Internet abwickeln. Vorteil dieser Bankenpolitik, die keine individuelle Anlageberatung anbietet, liegt in den günstigeren Gebühren für den Kunden gegenüber herkömmlichen Kreditinstituten. Eine Ausnahme stellt hier die Advance-Bank dar. In Verbindung mit günstigen Konditionen im Wertpapiergeschäft bietet diese auch eine umfassende Beratung an. Direktbanken bieten seit einigen Jahren auch Investmentanteile zahlreicher KAG`s an. Zum Teil gewähren die Direktbanken bei diesen Fonds einen vollständigen oder reduzierten Rabatt auf die Ausgabeaufschläge.

  • Disagio

    Disagio

    Abgeld bei Wertpapieren. Der Betrag, um den der Ausgabepreis bei der Neuausgabe von Wertpapieren deren Nennbetrag unterschreitet bzw. der Betrag, um den der Börsenkurs (z. B. einer geschlossenen Länderfondsaktie) den inneren Wert unterschreitet. Gegensatz: Agio.

  • Diskontsatz

    Diskontsatz

    Zinssatz, zu dem die Bundesbank Wechsel von den Banken kauft.

  • Diversifikation

    Diversifikation

    Diversifikation bedeutet im Bereich der Kapitalanlage die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen bzw. -werte. Ziel ist ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko zusammenzustellen.

  • Dividende

    Dividende

    Anteil am Gewinn einer Aktiengesellschaft, der auf eine einzelne Aktie entfällt. Die Höhe der Dividende wird vom Vorstand des Unternehmens vorgeschlagen und von der Hauptversammlung beschlossen.

  • DOW JONES (Industrial) Index (DJI)

    DOW JONES (Industrial) Index (DJI)

    Der DOW JONES repräsentiert als Index den weltweit wichtigsten Aktienmarkt (US-Aktienmarkt) und repräsentiert die 30 umsatzstärksten amerikanischen Industrie-Aktientitel. Der Handel findet an der New York Stock Exchange (NYSE) statt und wird wegen der örtlichen Lage umgangsprachlich auch als WALLSTREET bezeichnet.

  • Duration

    Duration

    Durchschnittliche Bindungsdauer des in einem Wertpapier oder Wertpapiervermögen angelegten Kapitals. Durch zwischenzeitliche Zinszahlungen auf das angelegte Kapital ist die Duration kürzer als die Restlaufzeit der Titel.

  • Durchschnittskosten-Effekt

    Durchschnittskosten-Effekt

    Cost-Average-Effekt

  • E
  • Einmalanlage

    Einmalanlage

    Einmalige Investition einer Geldsumme am Kapitalmarkt, z.B. in einen Fonds.

  • Ein-Monats Hoch

    Ein-Monats Hoch

    Der höchste monatliche Betrag in der betrachteten Periode.

  • Ein-Monats Tief

    Ein-Monats Tief

    Der geringste monatliche Betrag in der betrachteten Periode.

  • Einzahlplan

    Einzahlplan

    Regelmäßige, in der Regel zielgerichtete Anlage eines gleichbleibenden oder dynamisierten Betrages auf ein Investmentkonto; Ausnutzung des Cost-Average-Effektes.Ansparplan

  • Einzelwährungsfonds

    Einzelwährungsfonds

    Fonds, die ausschließlich in Anleihen einer bestimmten Währung (z. B. Dollar, DM) investieren.

  • Einzelwertengagements

    Einzelwertengagements

    Investition in Aktien (bzw. andere Wertpapiere) nur eines einzigen Unternehmens. Hier steht v.a. die Situatiuon der Einzelunternehmung im Vordergrund. Nachteil: Dadurch unterliegt das Investment häufig starken Schwankungen bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals.

  • Elastizitäten

    Elastizitäten

    Kennzeichnen das Verhalten des Fonds in verschiedenen Marktphasen, wobei zwischen positiver und negativer Elastizität unterschieden wird. Die positive Elastizität mißt das Verhalten in Aufschwungphasen. Ein Wert größer 1 steht dafür, daß der Fonds in solchen Situationen stärker als der Markt zulegt. Ist die negative Elastizität ebenfalls größer 1, dann verliert der Fonds in Abschwungphasen mehr als der Markt. Umgekehrt deuten eine hohe positive und hohe negative Elastizität auf aggressiv investierende Fonds hin. Bei einem Elastizitätswert von 1 bewegt sich der Fonds weitgehend parallel zu seinem Referenzindex.

  • Emerging Markets (= Schwellenländer) Fonds

    Emerging Markets (= Schwellenländer) Fonds

    Die jungen Börsen der Entwicklungs- und Schwellenländer und der ehemaligen Ostblockstaaten werden heute meist als "Emerging (EUROPE) Markets" oder "aufstrebende Länder" (z.B. Ländern oder Regionen Asiens oder Lateinamerikas) bezeichnet. Sie haben meist höhere Wachstumsraten als die Kapitalmärkte der Industrieländer, sind aber auch häufig weniger liquide, d.h. größere Wertpapierkäufe oder -verkäufe können einen stärkeren Einfluß auf die Kursentwicklung haben.

  • Emittent

    Emittent

    Staatliche Einrichtungen oder Unternehmen, die Anleihen ausgeben.

  • Entnahmeplan (= Auszahlplan)

    Entnahmeplan (= Auszahlplan)

    Regelmäßige Auszahlung eines festen Betrages aus dem in Investmentfonds angelegten Vermögen. Voraussetzung für einen Entnahmeplan ist meist der Besitz von Fondsanteilen mit einem bestimmten Mindestwert (je nach Investmentgesellschaft unterschiedlich).

  • Erträge

    Erträge

    Erträge unterscheidet man in: ordentliche und außerordentliche Erträge. Zu den ordentlichen Erträgen zählen Zins- und Dividendeneinnahmen. Diese unterliegen vollständig der Steuerpflicht. Unter außerordentlichen Erträgen versteht man Veräußerungs-(Kurs)-Gewinne sowie Bezugsrechtserlöse.

  • Ertragsfonds

    Ertragsfonds

    Fonds, die den Schwerpunkt auf eine sichere Rendite legen und keine hochspekulativen Werte kaufen. Andere Bezeichnung: #Renditefonds#

  • Ethikfonds

    Ethikfonds

    Investmentfonds, dessen Anlagespektrum bestimmte Branchen wie z.B. Rüstung, Pharmazie, Zigarettenindustrie, etc. aus ethischen Gründen ausschließt.

  • Euro STOXX 50

    Euro STOXX 50

    Europaaktienindex, der 50 wichtigste bzw. repräsentativste Aktienwerte aus den, an der europäischen Währungsunion teilnehmenden Ländern umfasst. Die Werte wurden in Abhängigkeit von Marktkapitalisierung, Liquidität und Branchenzugehörigkeit ausgewählt. Daneben gibt es den STOXX 50, der 50 repräsentative Aktienwerte aus ganz Europa beinhaltet.

  • F
  • Fed Funds

    Fed Funds

    Repräsentativer Geldmarktzinssatz in den USA; die US-amerikanische Notenbank (kurz: Fed) kontrolliert diesen Satz durch ihre Liquiditätssteuerung.

  • Festverzinsliche Wertpapiere

    Festverzinsliche Wertpapiere

    Wertpapiere mit einer feststehenden gleichbleibenden Verzinsung (Nominalverzinsung). Der Anleger gewährt dem Emittenten quasi ein Darlehen in Höhe des Nennwertes und hat Anspruch auf eine feste nominale Verzinsung sowie Rückzahlung zu 100 % zum Laufzeitende.

  • Finanzmarktförderungsgesetz

    Finanzmarktförderungsgesetz

    Der Entwurf zum 3. Finanzmarktförderungsgesetz wird derzeit in Bonn diskutiert. Voraussichtlich im April 1998 wird eine Entscheidung darüber fallen ob, wann und in welcher Fassung es in Kraft treten wird. Sicher dürfte sein, daß sogenannte Pensions-Sondervermögen fest darin verankert sind. (siehe Stichwort Pensions-Sondervermögen)

  • Floater

    Floater

    Anleihe mit variablem Zinssatz.

  • Fonds

    Fonds

    Von einer Gesellschaft verwaltetes Vermögen, in das verschiedene Investoren eingezahlt haben. Durch diese gebündelte Kapitalkraft können Fondsmanager einen breiten Fächer unterschiedlicher Wertpapiere oder Immobilien einkaufen. Einzelrisiken und Marktschwankungen werden reduziert, Chancen der heimischen und internationalen Kapitalmärkte genutzt.

  • Fonds ohne Ausgabeaufschlag

    Fonds ohne Ausgabeaufschlag

    Bei diesen Fonds werden anstelle des sonst üblichen Ausgabeaufschlages eine höhere laufende Verwaltungsgebühr sowie z. T. auch eine erfolgsbezogene Vergütung erhoben. Vorteil dieser Fonds: diese sind geeignet für bewegliche Investoren, die kurzfristig investieren oder einfach öfter wechseln möchten.

  • Fondsanteil

    Fondsanteil

    Im Anteilschein verbriefter, rechnerischer Anteil am Fondsvermögen. Der reale Anteilswert kann sich täglich ändern.

  • Fondsanteilswert

    Fondsanteilswert

    Der Wert des Fondsvermögens geteilt durch die Zahl der insgesamt ausgegebenen Anteile zu einem bestimmten Stichtag. Bei Ausschüttungen an die Anteilsinhaber vermindert sich der Anteilswert.

  • Fondsdepot

    Fondsdepot

    Spezielles Konto für Fondsanteile, auf dem diese verbucht und verwaltet werden; entweder gegen eine Gebühr oder kostenfrei.

  • Fondsgebundene Lebensversicherung

    Fondsgebundene Lebensversicherung

    Allfinanzangebot, das eine Risiko-Lebensversicherung mit einer Anlage in Investmentfonds verbindet. Besonderheit: Der in der entrichteten Versicherungsprämie enthaltene Sparanteil (jener Teil, der nicht zur Deckung des Todesfallrisikos und der Kosten benötigt wird) wird direkt in Anteilen eines oder mehrerer Investmentfonds angelegt. Die Anlage des Sparanteils ist also prinzipiell der einzige, aber auch der entscheidende Unterschied zur Kapital-Lebensversicherung.

  • Fondsgeschäftsjahr

    Fondsgeschäftsjahr

    Geschäftsjahr des einzelnen Fonds; unabhängig vom Geschäftsjahr der KAG und vom Kalenderjahr.

  • Fondsgesellschaft

    Fondsgesellschaft

    Gebräuchliche Bezeichnung für eine Investmentgesellschaft. Institution, die das Vermögen eines Fonds verwaltet und investiert. Fondsgesellschaften sind oft Tochterfirmen von Banken oder Versicherungen.

  • Fondsgruppe

    Fondsgruppe

    Verschiedene Fonds, die am selben Finanzmarkt investieren.

  • Fondsmanagement

    Fondsmanagement

    Gremium, das Anlageentscheidungen für den jeweiligen Investmentfonds unter Berücksichtigung der Anlagegrundsätze trifft. Es handelt im Auftrag der Investmentgesellschaft.

  • Fondsmanager

    Fondsmanager

    Professionelle Verwalter von Investmentvermögen. Diese Mitarbeiter einer Fondsgesellschaft treffen die konkreten Anlageentscheidungen für den Fonds im Rahmen der Anlagebedingungen, der Anlagegrundsätze und der gesetzlichen Anlagegrenzen. Gute Fondsmanager erkennen Marktentwicklungen und reagieren rechtzeitig darauf mit Kauf oder Verkauf einzelner Aktien.

  • Fondspicking

    Fondspicking

    Vermögensverwaltung auf Fondsbasis; dabei werden die Anlagegelder in diverse Fonds investiert und durch Umschichtungen sowie gezielten Kauf und Verkauf gemanagt.

  • Fondsrating

    Fondsrating

    Eingruppierung von Fonds nach ihrer Bonität und ihrem Marktrisiko durch international anerkannte Rating-Agenturen wie "Moody`s Investors Service Inc" und "Standard & Poors Inc". Fondsratings ermöglichen die Beurteilung des Gesamtrisikos einer Fondsanlage. Zu unterscheiden sind Fondsratings von Performancerankings, die Aussagen über Fondsrenditen losgelöst von ihrem Risiko treffen. Bisher wurden vor allem Geldmarktfonds geratet.

  • Fondsshop/Fonds-Boutique

    Fondsshop/Fonds-Boutique

    Fondsshops bieten eine mehr oder weniger breite Auswahl von Fonds verschiedener KAGs an. Sie sind eine noch relativ neue, alternative Vertriebsform für Investmentprodukte. Sie sind ein weiter an Bedeutung gewinnendes Element der bankunabhängigen Beratung.

  • Fondstausch/-wechsel

    Fondstausch/-wechsel

    Anleger, die innerhalb einer konzerneigenen Fondspalette von einem Fonds zum andern wechseln wollen (= switchen), erhalten bei einigen Anbietern einen vollständigen oder reduzierten Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Vollständige Rabatte sind allerdings meist auf Umbrella-Fonds beschränkt (Ausnahmen: No-load-Fonds, Fondskauf bei Direkt-Banken).

  • Fondsvermögen

    Fondsvermögen

    Das Fondsvermögen umfaßt den Gesamtwert aller Vermögensgegenstände des Sondervermögens. Das Fondsvermögen eines Wertpapierfonds besteht aus Aktien und/oder festverzinslichen Wertpapieren, einer Barreserve sowie sonstigen Vermögenswerten (beispielsweise Optionsrechten).

  • Fonds-Vermögensverwaltung (= Fondspicking)

    Fonds-Vermögensverwaltung (= Fondspicking)

    Vermögensverwaltung auf Fondsbasis wird mittlerweile von zahlreichen Banken, Versicherungen und unabhängigen Vermögensverwaltern angeboten. Der Unterschied zum klassischen Vermögensverwalter besteht darin, daß der Fondpicker nicht direkt in Aktien oder Rentenpapiere investiert, sondern auschließlich in Investementfonds einer oder mehrerer KAG´s. Bei kleineren Beträgen werden Anlegern meistens 3 verschiedene, standardisierte Depottypen (z.B. ein ertragsorientiertes, chancenorientiertes oder wachstumsorientiertes Depot) abhängig von der Risikoeinstellung des Anlegers. Die Depotvarianten unterscheiden sich üblicherweise durch ihren Aktienanteil. Dieser ist wiederum ausschlaggebend dafür, wie stark der Wert eines Depots schwankt.

  • Fondsvertrieb

    Fondsvertrieb

    Die Mehrzahl der Fondsanteile wird heute noch am Bankschalter verkauft. Andere Vertriebsmöglichkeiten: Versicherungsunternehmen, Strukturvertriebe, Fonds-Boutiquen und freie Vermögensberater.

  • Fondsvolumen

    Fondsvolumen

    Wertmäßige Höhe des Fondsvermögens. Kleine Fonds mit Volumen unter 50 Mio. Euro bewegen sich oft in Marktnischen, investieren in eine enge Auswahl an Werten und verfügen oft nicht über ein ausreichendes Puffer an Barreserven. Muß ein solcher Fonds sehr viele Anteile auf einmal zurücknehmen und dazu Werte verkaufen, kann sich dieses negativ auf die Wertentwicklung des Fonds auswirken.

  • Fondswährung

    Fondswährung

    Die Währung, in der ein Fonds notiert wird.

  • FTSE-Index

    FTSE-Index

    Von der Londoner Börse, der Financial-Times und dem Verband der Versicherungsmathematiker entwickelter Aktienindex. Der FTSE-100 erfasst die 100 größten an der Londoner Börse notierten Unternehmen. Der FTSE-250 berücksichtigt 250 in London gehandelte Firmen, deren Wert unter denen der FTSE-100-Unternehmen liegt. Der FTSE-350 erfasst beide Indizes.

  • Fund of Funds
  • G
  • Garantiefonds

    Garantiefonds

    Fonds, die am Ende der festgesetzten Fondslaufzeit entweder die Rückzahlung des eingezahlten Kapitals oder eines bestimmten Prozentsatzes davon (z.B. 95 Prozent) garantieren. Zudem wird der Anleger bis zur Endfälligkeit mit einer bestimmten Partizipationsquote am Kursanstieg des jeweiligen Marktes beteiligt. Alternativ wird der Gewinn auf einen bestimmten Prozentsatz des Indexanstiegs beschränkt. Der Sinn der Garantie liegt darin, das Kursrisiko von Aktienmärkten durch entsprechende Options- oder Absicherungsstrategien zu begrenzen und geht zu Lasten der Rendite.

  • Gebühren

    Gebühren

    im Zusammenhang mit der Investition in Investmentfonds können folgende Gebühren anfallen: Ausgabeaufschlag, Verwaltungs-, Depotbank-Switchgebühren sowie Depotführungskosten.

  • Geldmarkfonds

    Geldmarkfonds

    Fonds, die bis zu 100 Prozent (Deutschland: max. 49 %) in Bankguthaben, Termingeldern, Schuldscheindarlehen, Geldmarktpapieren oder Anleihen mit kurzer Restlaufzeit oder regelmäßigen Zinsanpassungen, Commercial Papers und Einlagen bei Banken (Certificates of Deposit) anlegen. Geldmarktfonds sind für Anleger interessant, die in Phasen unsicherer, tendenziell steigender Zinsen eine kurzfristige Anlageform bei hoher Liquidität suchen. Vorteil gegenüber Termingeldern oder Spareinlagen: Keine Bindung an bestimmte Fristen von 30, 60 oder 90 Tagen, sondern - bei attraktiver Verzinsung - jederzeitige Verfügbarkeit über das Geld. Geldmarktfonds sind erst seit 1. August 1994 in Deutschland zugelassen.

  • Geldmarktinstrumente

    Geldmarktinstrumente

    verzinsliche Anlagen mit Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

  • Gemischte Fonds

    Gemischte Fonds

    Fonds, die gemäß ihren Anlagebedingungen sowohl in Aktien als auch in festverzinsliche Wertpapiere investieren. Je nach Ausrichtung sind Höchst- und/oder Mindestgrenzen für den Aktienanteil festgelegt. Das Gewinn-Risiko-Profil eines solchen Fonds liegt zwischen einem Aktien- und einem Rentenfonds. Die Entscheidungen über den richtigen Mix aus beiden Wertpapierarten trifft das Fondsmanagement je nach aktueller Situation.

  • Genußschein

    Genußschein

    Wertpapier, das zwischen Aktie und Rentenpapier angesiedelt ist. Der börsenhandelbare Genußschein berechtigt nicht zur Mitbestimmung, sondern zur Teilhabe an der am geschäftlichen Erfolg des Unternehmens orientierten Ausschüttung.

  • Gesamtertrag

    Gesamtertrag

    Misst die Differenz der Investments vom Beginn der Periode bis zum Ende, wobei die Dividenden wieder angelegt werden.

  • Gesamtrisiko

    Gesamtrisiko

    Das allgemeine Risiko des Finanzmarktes und das Risiko eines bestimmten Fonds definieren das Gesamtrisiko eines Fonds.

  • Geschlossene Fonds (= closed-end funds)

    Geschlossene Fonds (= closed-end funds)

    #closed-end funds#

  • Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG)

    Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG)

    Das 1957 verabschiedete und seitdem mehrmals novellierte KAGG verpflichtet alle deutschen Investmentgesellschaften zur Einhaltung bestimmter Anlagegrundsätze. Hierzu gehört vor allem die Risikostreuung. Das Gesetz dient also in erster Linie dem Schutz der Fondsanleger.

  • Gewinn/ Verlust Verhältnis

    Gewinn/ Verlust Verhältnis

    Ist die Summe der positiven Erträge dividiert durch die Summe der negativen Erträge über eine betrachtete Periode. Je höher das Ratio desto besser ist die Fondsperfomance.

  • H
  • Halbjahresbericht

    Halbjahresbericht

    Rechenschaftsbericht

  • Hausse

    Hausse

    Phase anhaltende starke Kurssteigerungen an der Börse. Auch Bull-Market genannt. Gegenteil: Baisse

  • Hedge Funds

    Hedge Funds

    Dieser in Deutschland nicht zugelassene Fondstyp gibt dem Fondsmanagement die Möglichkeit hochspekulative Anlagetechniken, ohne Beschränkung sämtlicher Formen der Kapitalanlage durchzuführen. Gewinn- und Verlustpotenzial sind bei einer Anlage in Hedge Funds beträchtlich. So sind auch Short-Geschäfte, Kreditaufnahmen und Options-/Futuregeschäfte ohne Begrenzung möglich. Ursprünglich wurden Hedge-Fonds für Großanleger geschaffen später wurden auch Publikums-Hodge-Fonds aufgelegt.

  • Hedging
  • High-Grade-Fonds

    High-Grade-Fonds

    Rentenfonds, dessen Vermögen in Anleihen von Staaten oder Unternehmen höchster Kreditwürdigkeit angelegt ist. Anlagealternative für besonders sicherheitsorientierte Anleger. Gegenteil: High-Yield-Fonds.

  • High-Yield-Fonds

    High-Yield-Fonds

    lnvestmentfonds, dessen Vermögen vorwiegend in Renten mit hohen Zinssätzen angelegt ist. Dabei handelt es sich um Anleihen von Staaten oder Unternehmen, deren Kreditwürdigkeit geringer eingeschätzt wird als die der etablierten Industrienationen. HighYield-Folds spekulieren bewusst auf höhere Renditen als die herkömmlichen Rentenfonds, kalkulieren diesbezüglich auch ein höheres Risiko ein, das durch den Ausfall einzelner Schuldner entstehen kann.

  • I
  • IFA (Independent Financial Advisor)

    IFA (Independent Financial Advisor)

    Bankunabhängige Finanzberater, deren Dienstleistung es ist, unter einer breiten Palette von Fondsprodukten das passende für den Kunden zu finden. Bislang gibt es keine verbindlichen Regelungen, welche Vorkenntnisse oder Ausbildung zur Ausübung dieses Berufs erforderlich sind. Bankunabhängige Finanzberater finanzieren sich über einen Teil des Ausgabeaufschlags, den die Kapitalanlagegesellschaft beim Kauf von Fondsanteilen erhebt. Diese Aufschläge und damit die Verdienstmöglichkeiten der Berater sind von Fonds zu Fonds verschieden.

  • Immobilienfonds

    Immobilienfonds

    Fonds, die ihre Mittel überwiegend in Grundstücken und Gebäuden investieren.

  • Immobilienfonds (offen)

    Immobilienfonds (offen)

    (vgl. dazu §§26 ff. KAGG):Das Fondsvermögen wird in Immobilien, Mietwohngrundstücke, Geschäftsgrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke sowie Grundstücke im Zustand der Bebauung, unbebaute Grundstücke und Erbbaurechte investiert. Das Sondervermögen muß aus mindestens 10 Grundstücken bestehen und keines der Grundstücke darf zum Zeitpunkt seines Erwerbs 15% des Sondervermögens übersteigen. Die Bewertung wird regelmäßig von einem unabhängigen Sachverständigen-Ausschuß vorgenommen.

  • Index

    Index

    Kennziffer zur Darstellung von Veränderungen bestimmter Größen zwischen verschiedenen Zeitpunkten. Börsenindizes geben die Veränderung der Entwicklung einer bestimmten Zahl ausgewählter Aktien über einen bestimmten Zeitraum an. Aktien- und Rentenindizes werden eingesetzt, um einen Indikator für die Entwicklung eines Gesamt- oder Teilmarktes, einer Branche oder einer Region zu schaffen. Neben bekannten und repräsentativen Aktienindizes wie dem Deutschen Aktienindex (DAX), dem amerikanische Dow Jones-Index für 30 Industriewerte, dem Nikkei-225-Index für japanische Titel oder dem Morgan Stanley Capital International (MSCI) gibt es auch weniger bekannte Indizes wie den amerikanischen Russell 2000, der 2000 amerikanische Nebenwerte umfasst. Hinzu kommen Rentenindizes wie der deutsche REX oder der Salomon Brothers (SALB). In Österreich: ATX (Austrian Trading Index)

  • Indexfonds

    Indexfonds

    Fonds, die versuchen die Zusammensetzung eines bestimmten, repräsentativen Index in Zusammensetzung und Gewichtung nachzubilden. Das Anlageergebnis von Indexfonds sollte im wesentlichen die Entwicklung des Indizes widerspiegeln. Die exakte Nachbildung eines Index ist schon aus technischen Gründen nicht möglich. Außerdem stehen auch die Anlagegrenzen des KAGG (Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften) einer exakten Index-Nachbildung entgegen. Indexfonds sind daher eigentlich in der Regel indexorientierte Fonds.

  • Index-Zertifikat

    Index-Zertifikat

    Börsentäglich handelbare Anleihe ohne Zinszahlung mit festem Einlösetag. Die Wertentwicklung des Zertifikats ist voll an die Entwicklung eines bestimmten Index gekoppelt.

  • Investitionsgrad

    Investitionsgrad

    Fondsvermögen abzüglich der Barreserve, d.h., jener verbleibende Anteil am Fondsvermögens, der in Wertpapieren, Immobilien oder Derivaten angelegt ist. Ein Fonds muß jederzeit mit mindestens 51 Prozent seines Vermögens in den Anlagen investiert sein, welches das Verkaufsprospekt als Anlageschwerpunkt vorsieht.

  • Investment-Aktiengesellschaft

    Investment-Aktiengesellschaft

    Kapitalanlagegesellschaften dürfen in Deutschland nur in der Rechtsform der Aktiengesellschaft oder GmbH betrieben werden.

  • Investmentanteile

    Investmentanteile

    Recheneinheit für die Bemessung des Anteils eines Anlegers am Fondsvermögen eines Investmentfonds.

  • Investmentfonds

    Investmentfonds

    Fonds

  • Investmentgesellschaft

    Investmentgesellschaft

    Kapitalanlagegesellschaft, die Investmentfonds auflegt und Anteile daran vertreibt (in Deutschland großteils Gründungen von Banken und Versicherungen). Organisation, Anlagegrundsätze und steuerliche Behandlung der deutschen lnvestmentfonds sind im KAGG geregelt.Kapitalanlagegesellschaft

  • Investmentkonto

    Investmentkonto

    Konto, auf dem Investmentanteile verwahrt werden. Es ermöglicht regelmäßige und unregelmäßige Einzahlungen, die in Investmentanteile bzw. Anteilbruchteilen gutgeschrieben werden.

  • Investmentzertifikat

    Investmentzertifikat

    Zertifikat

  • J
  • Jahresbericht

    Jahresbericht

    Rechenschaftsbericht

  • Jährlicher (Annualisierter) Durchschnitt

    Jährlicher (Annualisierter) Durchschnitt

    Die Verjährlichung bedeutet die Umrechnung von dem Gesamtbetrag über einen bestimmten Zeitraum auf Ein-Jahres Basis. Es ist der monatliche geometrische Durchschnitt annualisiert.

  • Jährliches Alpha

    Jährliches Alpha

    Alpha auf jährlicher Basis dargestellt

  • Jensen Ratio

    Jensen Ratio

    Differenz der aktuellen Fondserträge gegenüber denen, die mit einem Benchmark Portofolio erzielt hätten werden können, das das gleiche Marktrisiko aufweist ( das gleiche Beta ). Der Index wurde entwickelt um zu versuchen zu erklären, wieviel ein aktives Managment die Erträge gegenüber solchen, die nur das Marktrisiko ersetzt bekommen, steigern kann.

  • Jensen`s Alpha

    Jensen`s Alpha

    Das Jensen´s Alpha mißt die risikoadjustierte Überrendite (Outperformance) des Fonds gegenüber dem Marktindex. Auch bei dieser Kennzahl gilt: Je höher der Wert, desto positiver ist dies zu beurteilen.

  • K
  • KAGG

    KAGG

    Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften. Es bildet die gesetzliche Grundlage für die Kapitalanlage in Investmentfonds. Das Gesetz umfaßt z. B. Anlagebestimmungen und Anlagegrenzen, Erwerbs- und Veräußerungsvorschriften, Depotbankbestimmungen, Publizitätsvorschriften, steuerrechtliche Vorschriften sowie Maßnahmen zum Anlegerschutz.

  • Kapitalanlagegesellschaft

    Kapitalanlagegesellschaft

    Fondsgesellschaft und Investmentgesellschaft

  • Kapitalanlagegesellschaft (KAG) (= Investmentgesellschaft)

    Kapitalanlagegesellschaft (KAG) (= Investmentgesellschaft)

    Kreditinstitut, dessen Geschäftsbetrieb darauf gerichtet ist, bei ihm eingelegte Gelder im eigenen Namen für gemeinschaftliche Rechnung der Anleger nach dem Grundsatz der Risikomischung gesondert vom eigenen Vermögen anzulegen. Die KAG muß über die sich hieraus ergebenden Rechte der Anleger (Anteilinhaber) Urkunden (Anteilscheine) ausstellen. Die Anlage der Gelder kann nach dem KAGG in Form von Wertpapier-, Beteiligungs- oder Grundstücksvermögen erfolgen. Eine KAG darf in nur in der Rechtsform der Aktiengesellschaft oder der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) betrieben werden. KAG´s unterliegen dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) und gleichzeitig als Spezialkreditinstitute dem Gesetz über das Kreditwesen (KWG).

  • Kapitalerhöhung

    Kapitalerhöhung

    Das Grundkapital einer Aktiengesellschaft wird durch Ausgabe neuer Aktien erhöht. Oft führt eine Kapitalerhöhung zu einem Kursrückgang.

  • Kennzahlen

    Kennzahlen

    Die in einem Fondsprospekt verwendeten Kennzahlen dienen zur Beurteilung von Investmentfonds und führen über die Betrachtung der reinen Wertentwicklung hinaus. Dazu gehören die ebenfalls in einem Glossar (Anhang) erläuterten Begriffe Volatilität, Maximaler Verlust, Längste Verlustperiode, Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio, Elastizitäten.

  • Konsolidierung

    Konsolidierung

    Stabilisierung der Kursentwicklung an der Börse nach stärkeren Schwankungen.

  • Korrelation

    Korrelation

    Stellt die Stärke der Beziehung der ausgeschütteten Erträge eines Fonds zu seiner Benchmark dar. Der Wert der Korrelation liegt immer zwischen +1 ( perfekte positive Korrelation ) und -1 ( perfekte negative Korrelation ).

  • Kosten

    Kosten

    Die Kosten beim Investmentsparen untergliedern sich in diejenigen Kosten, die dem Anleger direkt belastet werden ,wie beispielsweise der Ausgabeaufschlag und evtl. anfallende Depotgebühren sowie in Kosten, die dem Fonds belastet werden und damit letztlich zu Lasten der Fondsperformance gehen. Dazu gehören beispielsweise die Verwaltungsvergütung oder die Depotbankgebühr.

  • Kovarianz

    Kovarianz

    Misst das Verhältnis zwischen zwei Fonds. Er misst die Grösse der Veränderung zwischen den beiden Fonds.

  • Kupon

    Kupon

    Einem festverzinslichen Wertpapier oder einer Aktie beigefügter Zins- oder Dividendenschein.

  • Kurs

    Kurs

    Preis für Wertpapiere, der sich durch Angebot und Nachfrage an den Börsen bildet.

  • Kursmakler

    Kursmakler

    Amtlich bestellter und vereidigter Handelsmakler, der an der amtlichen Feststellung von Börsenkursen mitwirkt.

  • Kurssicherung (= Hedging)

    Kurssicherung (= Hedging)

    Absicherung eines erreichten Kursniveaus durch entsprechende Transaktionen am Options- oder Terminmarkt. Beispielsweise läßt sich ein Fonds durch Devisenkurssicherungsgeschäfte vor Währungsverlusten schützen. Die Kosten für diese Geschäfte werden dem Fondsvermögen entnommen und belasten damit den möglichen Wertzuwachs.

  • Kurzläufer

    Kurzläufer

    Festverzinsliche Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit, einige lnvestmentfonds sind auf die Anlage in derartige Wertpapiere spezialisiert.

  • Kurzläuferfonds

    Kurzläuferfonds

    Fonds, die nur Anleihen mit kurzer Laufzeit oder kurzer Restlaufzeit kaufen. Gegenteil: Langläuferfonds.

  • L
  • Länder- und Regionenfonds

    Länder- und Regionenfonds

    Aktienfonds, die ausschließlich in einem bestimmten Land oder in speziell zusammengeführten Ländergruppen (bspw. Südeuropa oder Lateinamerika) anlegen. Der Unterschied zu anderen Fonds, die das Vermögen in verschiedene Länder investiert besteht in einer anderen Risikostruktur.

  • Langläuferfonds

    Langläuferfonds

    Fonds mit Anleihen langer Laufzeit oder langer Restlaufzeit. Gegenteil: Kurzläuferfonds.

  • Längste Verlustperiode

    Längste Verlustperiode

    Im einem Fondsprospekt gibt diese Zahl an, wieviele Monate in Folge ein Fonds in dem (den vergangenen) Jahr(en) Verluste erlitt.

  • Laufzeitfonds

    Laufzeitfonds

    Fonds mit von vorneherein begrenzter Laufzeit. Anleger können diese Fonds nur während einer knapp bemessenen Zeichnungsfrist kaufen. Danach wird die Ausgabe von Fondsanteilen eingestellt. Das investierte Vermögen bleibt bis zum Laufzeitende im Fonds. Anleger können ihre Fondsanteile jedoch auch während der Laufzeit börsentäglich verkaufen. Am Ablaufdatum wird der gesamte Fonds aufgelöst und das angelegte Kapital einschließlich der aufgelaufenen Erträge an die Anteilinhaber ausgeschüttet. Bisher sind in Deutschland nur Renten-Laufzeitfonds erlaubt. Der Entwurf des 3. Finanzmarktförderungsgesetzes sieht nun aber auch die Zulassung von Aktien-Laufzeitfonds vor.

  • LEITZINSEN

    LEITZINSEN

    Von der EZB (Europäische Zentralbank) festgesetzter Zinssatz für die Abgabe von Zentralbankgeld (siehe Diskontsatz, Lombardsatz, Wertpapierpensionssatz). Die Leitzinsen beeinflussen das Zinsniveau am Geldmarkt. Vor der Währungsunion wurde der Leitzinssatz von den jeweiligen Nationalbanken (in Ö der OeNB) festgesetzt.

  • Limit

    Limit

    Preisgrenze, die Käufer oder Verkäufer von Wertpapieren setzen. Wurde z. B. Order für eine Aktie gegeben, kann der Käufer vorher festlegen, bis zu welchem Kurs er handeln will.

  • Liquidität

    Liquidität

    Die Möglichkeit schnell Wertpapiere in Bargeld oder Bankguthaben umwandeln zu können#Barresserve#.

  • L
  • Lombardsatz

    Lombardsatz

    Zinssatz der EZB (vormals regionalen Nationalbank) für die Kreditgewährung an Banken gegen Verpfändung von Wertpapieren für die Überbrückung vorübergehender Liquiditätsbedürfnisse.

  • Luxemburger Fonds deutscher Provenienz

    Luxemburger Fonds deutscher Provenienz

    Fonds, die von Luxemburger Tochtergesellschaften deutscher KAG´s nach Luxemburger Recht aufgelegt werden.

  • M
  • Managementgebühr

    Managementgebühr

    Verwaltungsgebühr

  • Managementstil

    Managementstil

    Ein Fonds kann nach unterschiedlichen Investmentansätzen verwaltet werden. Bei den Anlageentscheidungen unterscheidet man in der Regel zwischen dem Top-down- und dem Bottom-up-Ansatz. Während das Fondsmanagement beim Top-down-Ansatz ausgehend von volkswirtschaftlichen Daten zunächst Gewichtungen für die einzelnen Anlageländer festlegt und dann die Quote mit Titeln auffüllt, sucht das Fondsmanagement, das nach dem Bottom-up-Ansatz vorgeht, interessante Einzeltitel aus, ohne auf die Länderquote zu achten. Vor allem Small cap-Fonds werden in aller Regel nach dem Bottom-up-Ansatz gemanagt. Üblicherweise orientiert sich das Fondsmanagement an einem Referenzindex. Der Vergleich zwischen Index- und Fondsentwicklung macht die Leistung des Managements meßbar. Ein über dem Index liegender Wertzuwachs oder ein geringerer Wertverlust wird dadurch angestrebt, daß das das Management gezielt von der Indexzusammensetzung abweicht und beispielsweise bestimmte Wertpapiere im Fonds stärker oder schwächer vertreten sind als im Index.

  • Märkte schlagen Einzeltitel

    Märkte schlagen Einzeltitel

    Mit der Streuung des Anlagevermögens über verschiedene Märkte hinweg, erzielt man als Anleger langfristig deutlich bessere Renditen als mit der Anlage in Einzelwerten. Langzeituntersuchungen belegen, daß langfristig Märkte besser performen als Einzelwerte.

  • Marktnähe-Indikator

    Marktnähe-Indikator

    Wert, der anzeigt, ob die Entwicklung eines Fonds den gleichen Verlauf nimmt wie ein bestimmter Finanzmarkt, oder ob die Wertentwicklung unabhängig vom Markt ist.

  • Maximaler Verlust

    Maximaler Verlust

    Bezeichnet in einem Fondsprospekt den stärksten Wertrückgang, den ein Fonds oder Index während einer Periode verzeichnet. Dazu werden gleitende Zeiträume gemessen, d.h. der maximale Verlust wird berechnet für den Zeitraum von z.B: Januar bis Juni, gefolgt von Februar bis Juli, März bis August usw. Dieser maximale Verlust beinhaltet zeitliche Abwärtsperioden.

  • MDAX

    MDAX

    MID CAP INDEX, umfaßt die 70 Aktien, die in bezug auf die Kombination aus Marktkapitalisierung und Börsenumsatz unmittelbar nach den 30 DAX-Aktien folgen. Der MDAX wird auch DAX70 genannt.

  • M-DAX

    M-DAX

    Index für die 70 größten deutschen Nebenwerte.

  • Mid cap-Fonds

    Mid cap-Fonds

    Fonds, die ihre Mittel vor allem in mittelgroße börsennotierte Unternehmen investieren.

  • Mindestanlagesumme

    Mindestanlagesumme

    Etliche KAG´s verlangen, daß der Anleger einen Mindestbetrag in einen bestimmten Fonds investiert. Bei einigen Fonds muß der Anleger nur mit einer Mindestsumme starten und kann sie später in beliebigen Schritten erhöhen, bei anderen Fonds sind sowohl für die Erstanlage als auch für alle weiteren Investments Mindestsummen vorgeschrieben. Auch für die Einrichtung eines Fonds-Sparplans ist üblicherweise eine regelmäßige Mindestanlagesumme erforderlich. Angaben zur Mindestanlage finden sich im Verkaufsprospekt.

  • Mischfonds

    Mischfonds

    Gemischte Fonds In Abhängigkeit vom Anlagegrundsatz sind Investitionen in verschiedene Wertpapierarten und Immobilien möglich. Üblicherweise wird in diesen Fonds ein Schwerpunkt festgelegt, der dem Anleger zeigt, welches Chancen-/Risikoverhältnis diesem Fonds zu Grunde liegt. Eine Sonderform bildet hierbei das Altersvorsorge-Sondervermögen (AS-Fonds), für das spezielle Richtlinien gelten.

  • Mittelabflüsse

    Mittelabflüsse

    Wert der zurückgegebenen Anteile eines Investmentfonds innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

  • Mittelaufkommen

    Mittelaufkommen

    Saldo der von Anlegern erworbenen Anteile eines Investmentfonds abzüglich der zurückgegebenen Anteile innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

  • Monatliche Sharpe-Ratio

    Monatliche Sharpe-Ratio

    Dies ist eine Kennzahl. Die monatlich risikofreie Rate wird vom monatlichen Durchschnitt abgezogen und wird dann dividiert durch Die monatliche Standardabweichung.

  • Monatliche Volatilität

    Monatliche Volatilität

    Kennzahl, die Standardabweichung der monatlichen Erträge.

  • Monatlicher Durchschnitt

    Monatlicher Durchschnitt

    Der geometrische monatliche Durchschnitt der Ertäge in der Periode.

  • Multiwährungsfonds

    Multiwährungsfonds

    Fonds, die Anleihen in verschiedenen Währungen kaufen.

  • Mutual Fund

    Mutual Fund

    Amerikanische Bezeichnung für einen offenen Wertpapier-Investmentfonds.

  • N
  • Nachsteuerrendite

    Nachsteuerrendite

    Der Fokus der Anlagestrategie richtet sich auf eine möglichst hohe Rendite der Vermögensanlagen nach Abzug der Steuer.

  • NASDAQ

    NASDAQ

    Elektronisches Kursinformations- und Handelssystem, das von der amerikanischen NASD (National Association of Securities Dealers) betrieben wird. Im NASDAQ werden Technologiewerte gehandelt.

  • NAX

    NAX

    Natur-Aktien-Index, umfaßt 20 weltweit ausgewählte Öko-Aktien, die nach Branchen und Ländern gewichtet sind. Damit ist der NAX ein Gradmesser für die ökonomische Komponente ökologischer Bestrebungen.

  • Nebenwerte (= Mid caps oder Small caps)

    Nebenwerte (= Mid caps oder Small caps)

    Aktien von mittleren und kleineren börsennotierten Gesellschaften. Gegenteil: Standardwerte/Blue Chips, Big Caps

  • Net asset value
  • Nettoinventarwert (= Net asset value/NAV)

    Nettoinventarwert (= Net asset value/NAV)

    Wert des gesamten Fondsvermögens.

  • Neuer Markt

    Neuer Markt

    Marktsegment innerhalb der deutschen Börse für junge innovative Wachstumsunternehmen. Deutsches Pendant zum NASDAQ. es gelten noch strengere Zulassungsbestimmungen als für den Amtlichen Handel. Ziel des Neuen Marktes ist es, innovative Wachstumsunternehmen mit risikobewußten Investoren zusammenzubringen.

  • NIKKEI Index

    NIKKEI Index

    Der NIKKEI repräsentiert als Index den weltweit zweitwichtigsten Aktienmarkt (Japan) und repräsentiert die 225 umsatzstärksten japanischen Aktientitel. Der Handel findet am Kabuto-Cho in Tokio statt.

  • No-load Funds

    No-load Funds

    Amerikanische Bezeichnung für Fonds, die ohne Ausgabeaufschlag verkauft werden, dafür aber mit einer höheren Verwaltungsvergütung belastet werden. Sie eignen sich eher bei einem kürzeren Anlagehorizont und werden daher auch als Trading-Fonds bezeichnet.

  • O
  • Obligation
  • Offene Fonds

    Offene Fonds

    Fonds, die unbegrenzt viele Anteilscheine verkaufen. Wenn es der Investor wünscht, nimmt die Fondsgesellschaft die Zertifikate jederzeit zurück. Gegenteil: geschlossene Fonds.

  • Offshore-Fund

    Offshore-Fund

    Investmentfonds, die - aus steuerlichen Gründen oder um den üblichen Aufsichtsbestimmungen und Anlagemöglichkeiten zu entgehen - ihren Sitz in Ländern ohne spezielle Investmentgesetzgebung gewählt haben, z.B. Liechtenstein, Bermudas, Niederländische Antillen oder British Virgin Islands.

  • Ökofonds

    Ökofonds

    Umweltfonds

  • Optionsanleihe

    Optionsanleihe

    Festverzinsliches Wertpapier, das mit Zusatzrechten, den Optionsscheinen, ausgestattet ist, die zum Kauf einer in den Optionsbedingungen festgelegten Anzahl von Aktien in einem bestimmten Zeitraum zu einem festen Optionspreis berechtigt.

  • Optionsfonds

    Optionsfonds

    Fonds, die sich auf den Handel mit Optionsscheinen spezialisiert haben.

  • Optionsgeschäft

    Optionsgeschäft

    Erwerb oder Veräußerung des Rechts, eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren einer bestimmten, zum Aktienhandel zugelassenen Aktienart jederzeit während der Laufzeit der Option zu einem im voraus vereinbarten Preis (Basispreis) entweder vom Kontrahenten (Stillhalter) zu kaufen oder an ihn zu verkaufen. Für dieses Recht hat der Käufer bei Abschluss des Optionsgeschäfts den Optionspreis (Prämie) zu zahlen. Gehandelt werden Kauf- (call) und Verkaufsoptionen (put), die jeweils ge- und verkauft (geschrieben) werden können. Während Kaufoptionen das Recht, nicht jedoch die Pflicht gewähren, ein bestimmtes Wertpapier innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem festgelegten Preis (dem Basispreis) zu kaufen, verbriefen Verkaufsoptionen das Recht, aber nicht die Pflicht, ein bestimmtes Wertpapier innerhalb einer definierten Zeitspanne zu einem festgelegten Preis zu verkaufen. Mit Calls spekuliert ein Anleger mit geringerem Kapitaleinsatz auf steigende Kurse, während er mit Puts sein Portfolio flexibel gegen fallende Kurse versichern kann, um sich gegen Rückschläge am Markt zu schützen.

  • Optionsscheine

    Optionsscheine

    Wertpapiere, die das Recht auf Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers, einer Währung oder eines Index zu einem vorher bestimmten Preis innerhalb einer bestimmten Frist (amerikanischer Typ) bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt (europäischer Typ) verbriefen.

  • Order

    Order

    Bezeichnung für den Auftrag, Aktien zu kaufen oder verkaufen.

  • Outperformer

    Outperformer

    Fonds, der in einem bestimmten Betrachtungszeitraum eine bessere Performance (Wertentwicklung) erzielen konnte als sein Vergleichsindex.

  • P
  • Passiv gemanagte Fonds

    Passiv gemanagte Fonds

    Indexfonds

  • Pensions-Sondervermögen

    Pensions-Sondervermögen

    Der Entwurf zum 3. Finanzmarktförderungsgesetzes sieht vor, daß KAGs künftig unter dem Titel "Pensions-Sondervermögen" einen neuen Typ von Sondervermögen zur Altersvorsorge anbieten dürfen. Es handelt sich dabei um einen neuen Investmentfondstyp speziell zur Altersvorsorge, also um einen sogenannten Zielfonds. Pensions-Sondervermögen sind standardisierte Altersvorsorgeprodukte, mit denen die zunehmende Versorgungslücke durch das bestehende Rentensystem geschlossen werden soll. Dazu sollen die Fonds eine langfristige, substanzwertorientierte Anlagepolitik betreiben. Pensions-Sondervermögen sind aus Anlegerschutzgründen dem KAGG unterworfen.

  • Performance (= Wertentwicklung)

    Performance (= Wertentwicklung)

    Als Performance bezeichnet man die Wertentwicklung einer Kapitalanlage. Bei Investmentfonds wird meist die prozentuale Veränderung der Anteilwerte während eines bestimmten Zeitraums unter Berücksichtigung der Ausschüttung und des Körperschaftsteuerguthabens - meist aber nicht der beim Fondskauf gezahlten Ausgabeaufschläge - gemessen. Die Wertentwicklungen verschiedener Fonds und damit die Leistung des Fondsmanagements lassen sich nur miteinander vergleichen, wenn Fonds mit in etwa gleichen Anlageobjekten und vergleichbarer Anlagestrategie betrachtet werden.

  • Portefeuille

    Portefeuille

    Zusammensetzung des Wertpapiervermögens in einem Fonds.Portfolio

  • Portfolio

    Portfolio

    Gesamtheit der Anlage in Wertpapieren, die ein Kunde oder eine Unternehmung besitzt. Beim Investmentfond ist das der Wertpapierbestand.

  • Preisveröffentlichung der Anteile

    Preisveröffentlichung der Anteile

    Ist für Ausgabe- und Rücknahmepreis sowie für Zwischengewinne gesetzlich vorgeschrieben und muß börsentäglich in einer hinreichend verbreiteten Tageszeitung erfolgen. Die Anteilspreise werden in regionalen und überregionalen Tageszeitungen oder im Internet veröffentlicht. Viele Kapitalanlagegesellschaften bieten im Internet oder über Telefon- und Fax-Dienste einen eigenen Preisinformationsservice an.

  • Prozentualer Anteil positiver Monate

    Prozentualer Anteil positiver Monate

    Dies ist die Anzahl von monatlichen Erträgen, die positiv waren, dargestellt in Prozenten über den betrachteten Zeitraum.

  • Publikumsfonds

    Publikumsfonds

    Basisfonds

  • Publizitätspflicht

    Publizitätspflicht

    Für Investmentgesellschaften gemäß dem KAGG geltende Verpflichtung zur regelmäßigen Bekanntgabe von Informationen über die (Wert)entwicklung ihrer Fonds,- umfaßt z.B. die börsentägliche Bekanntgabe der Fondsanteilswerte und die Erstellung von Rechenschaftsberichten.

  • Put

    Put

    Verkaufsoption. Bei Vertragsabschluss werden Preis und Termin festgelegt, zu dem der Inhaber eines Wertpapiers seine Aktien verkaufen kann. Er sichert sich somit gegen mögliche Kursverluste ab. Von der Option kann der Verkäufer jederzeit zurücktreten (z. B. wenn der Kurs wider Erwarten steigt). Gegenteil: Call.

  • Q
  • Quartalsergebnis

    Quartalsergebnis

    Vierteljährliche Zwischenbilanz, um aktuelle Veränderungen zum Vergleichszeitraum zu erfassen.

  • R
  • Rating

    Rating

    Beurteilung der Bonität, das heißt der Zahlungsfähigkeit und -willigkeit eines Schuldners (Emittenten). Unabhängige Agenturen bedienen sich bei dieser Klassifizierung bestimmter Kennziffern, sog. Rating-Skalen (z.B. von AAA für die beste Bonität bis D für mangelnde Zahlungsfähigkeit).

  • Ratio
  • Realen

    Realen

    Festverzinsliche Wertpapiere mit unterschiedlichen Laufzeiten und Zinssätzen, z.B. Anleihen, Pfandbriefe, Kommunalobligationen.

  • Rechenschaftsbericht

    Rechenschaftsbericht

    Eine KAG ist gesetzlich verpflichtet, über jeden ihrer Fonds jährlich - spätestens drei Monate nach Abschluss des Fondsgeschäftsjahres - einen Rechenschaftsbericht zur Information der Anleger zu veröffentlichen. Der Rechenschaftsbericht enthält zum Berichtsstichtag u.a. die Vermögensaufstellung, Aufwands- und Ertragsrechnung sowie die Höhe einer evtl. Ausschüttung, ergänzt durch Informationen zur Geschäfts- und Fondsentwicklung. Außerdem muß die KAG zusätzlich einen Halbjahresbericht erstellen.

  • Regionenfonds

    Regionenfonds

    lnvestmentfonds, dessen Vermögen hauptsächlich in Aktien und/oder Renten einer bestimmten geographischen Region oder eines bestimmten Wirtschaftsraumes angelegt ist, z.B. Lateinamerika oder Osteuropa.

  • REIT

    REIT

    Die Abürzung REIT steht für den englischen Begriff Real Estate Investment Trust. Das sind börsennotierte US-Immobiliengesellschaften. Sie investieren das Kapital ihrer Anteilinhaber zu mindestens 75 Prozent in den US-Immobilienmarkt.

  • Rendite

    Rendite

    Gesamterfolg einer Anlage, in der Regel bestehend aus Zins- und Dividendenerträgen sowie den Kursveränderungen, in Relation gesetzt zum investierten Kapital und wird in % angegeben.

  • Rendite/Risiko

    Rendite/Risiko

    Eine Kennziffer für das Verhältnis zwischen Rendite und Risiko ist die Sharpe-Ratio

  • Rentenfonds

    Rentenfonds

    Fonds, die ausschließlich oder überwiegend in festverzinslichen Wertpapieren (Anleihen) anlegen und damit ein verhältnismäßig geringes Risiko für den Anleger haben. Sie erzielen in der Regel aber auch geringere Renditen.#Ertragfonds#

  • Rentenmarkt

    Rentenmarkt

    Banken, Staaten oder Unternehmen können sich auf diesem Finanzmarkt Geld besorgen, um damit mittel- oder langfristig zu arbeiten.

  • Rentenpapiere

    Rentenpapiere

    Anleihen

  • Research

    Research

    Analyse eines Wertpapiers hinsichtlich seiner Kurschancen bzw. eines Unternehmens hinsichtlich seiner Ertragskraft.

  • Risiko

    Risiko

    Hier eine Auswahl der wichtigsten, nicht immer auf den ersten Blick ersichtlichen Risikofaktoren. Marktrisiko : Sind an den internationalen Börsen Kursrückgänge zu verzeichnen, wird sich dem kaum ein Fonds entziehen können. Dieses Marktrisiko wird um so größer, je spezieller der Anlageschwerpunkt eines Fonds ist, denn damit wird tendentiell auf eine breite Streuung verzichtet. Ob das jeweilige Fondskonzept oder der Anlageschwerpunkt erhöhte Marktrisiken birgt, muß im Einzelfall geprüft werden. Fondsmanagement: Das Fondsmanagement ist nicht frei von Fehleinschätzung. Auch kann ein Wechsel im Management eines Fonds erhebliche Auswirkungen auf die Performance haben - im positiven wie im negativen Sinn. Dieses Risiko ist nur durch Index-Fonds zu umgehen. Währungsrisiko: Legt ein Fonds Gelder in einer ausländischen Währung an, dann können mit dem Erwerb seiner Fondsanteile Währungsrisiken verbunden sein, unabhängig davon, in welcher Währung die Fondsanteile notiert werden. Teilweise wird in Fonds eine Absicherungsstrategie gegen Währungsrisiken betrieben. Interpretationsrisiko: In Deutschland werden Wertentwicklungstabellen publiziert, die auf unterschiedlichen Annahmen, Berechnungsmethoden und Stichtagsbetrachtungen beruhen. Es ist also ratsam, sich beim vergleich von Fonds auf Daten zu verlassen, die jeweils nach derselben Methode erarbeitet sind. Auch muß darauf geachtet werden, daß nur Fonds mit ähnlichen Anlagegrundsätzen verglichen werden. Auch kann die in der Vergangenheit erzielte Performance nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden. Bonitätsrisiko: Rentenfonds mit Anleihen von Emittenten geringerer Bonität bringen ein höheres Risiko mit sich. Informationsrisiko: Darstellungen in Medien können Anlegern einen Sachverhalt zeitverzögert, unrichtig oder unvollständig wiedergeben. Daraus resultiert die Gefahr, zu spät über wichtige Informationen zu verfügen und daraus Verluste zu erleiden oder die Entscheidung für den Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen aufgrund fehlerhafter oder unzureichender Informationen zu fällen. Risikoballung: Anleger sollten die Anhäufung von Risikofaktoren vermeiden. Da dies jedoch nicht immer leicht und auf den ersten Blick erkennbar ist, gilt die Devise "Nicht verzetteln". Lieber wenige Fonds ins Portfolio nehmen und sich mit ihnen beschäftigen, als viele Fonds, von denen man zu wenig weiß.

  • Risikostreuung (= Diversifikation)

    Risikostreuung (= Diversifikation)

    Grundidee der Anlage in Investmentfonds ist der Grundsatz der Risikomischung. Das Portfolio eines Investmentfonds besteht aus einer Vielzahl verschiedener Wertpapiere. Jedes einzelne Wertpapier birgt neben Chancen auf Kursgewinne auch Risiken, die zum einen im Wertpapier selbst liegen und als titelspezifische Risiken bezeichnet werden. Zum anderen resultieren Gefahren aus der Entwicklung der einzelnen Wertpapiermärkte

  • Rohstofffonds

    Rohstofffonds

    Branchenfonds, dessen Vermögen hauptsächlich in Aktien von Unternehmen investiert ist, die sich mit der Förderung bzw. Verarbeitung von Rohstoffen beschäftigen.

  • Rücknahme (von Fondsanteilen)

    Rücknahme (von Fondsanteilen)

    Bei einem offenen Fonds ist eine KAG verpflichtet, die vom Anleger zurückgegebenen Anteile zum Rücknahmepreis börsentäglich zurückzunehmen.

  • Rücknahmegebühr

    Rücknahmegebühr

    Einige ausländische Fondsanbieter erheben nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Verkauf von Fondsanteilen eine Gebühr.

  • Rücknahmepflicht

    Rücknahmepflicht

    Pflicht der Investmentgesellschaft, die ausgegebenen Anteile jederzeit wieder vom Anteilsinhaber zurückzunehmen

  • Rücknahmepreis

    Rücknahmepreis

    Der aktuelle Verkaufspreis für einen Fonds, vergleichbar mit dem Kurs einer Aktie.Ausgabepreis.

  • S
  • Schuldverschreibungen

    Schuldverschreibungen

    Anleihen

  • Schwellenländer
  • Shareholder Value

    Shareholder Value

    Der Vermögenswert (Value), den ein Anteileigner (Shareholder) einer Aktiengesellschaft besitzt, besteht aus dem (Kurs-)Wert der entsprechenden Aktie multipliziert mit der Summe der gehaltenen Anteile. Eine auf Shareholder Value angelegte Unternehmenspolitik wird daher versuchen, den Kurswert der Aktien und damit den Marktwert des Gesamtunternehmens zu maximieren.

  • Sharpe-Ratio

    Sharpe-Ratio

    Die Sharpe-Ratio mißt die Überschußrendite eines Fonds pro Risikoeinheit. Wenn also beispielsweise ein Anleger die Wahl zwischen zwei Fonds hat, die beide in den vergangenen drei Jahren eine jährliche Rendite von 15 Prozent erzielt haben, so dürfte er den Fonds bevorzugen, der diese Rendite mit der geringeren Schwankungsbreite der Wertentwicklung, gemeint ist hier die Volatilität, erreichte. Hier fällt die Entscheidung also relativ leicht. Muß der Anleger aber zwischen zwei Fonds wählen, von denen der eine zwar etwas schwächer in der Rendite, aber eben auch etwas weniger risikobehaftet ist, so gibt die Sharpe-Ratio die notwendige Hilfestellung. Zunächst einmal enthält sie im Zähler die sogenannte Überschußrendite. Darunter versteht man die über die sichere Geldmarktanlage hinausgehende Rendite (annualisiert). Wenn also der risikolose Geldmarkt drei Prozent und der ausgewählte Fonds zehn Prozent abgeworfen haben, so hat letzterer eine Überschußrendite von sieben Prozent. Diese wird ins Verhältnis gesetzt zum Risiko, ausgedrückt als Volatilität. Eine positive Sharpe-Ratio, also eine deutlich größer eins (>), zeigt an, daß gegenüber der risikolosen Geldmarktanlage eine Mehrrendite erwirtschaftet wurde. Zum anderen zeigt sie, in welchem Verhältnis diese Mehrrendite zum eingegangenen Risiko steht. Umgekehrt verdeutlicht eine negative Sharpe-Ratio kleiner Null (< 0), daß noch nicht einmal die Geldmarktverzinsung übertroffen wurde. Während bestimmter Phasen gibt es durchaus Märkte, in denen trotz eingegangenen Risikos keine angemessene Wertentwicklung zu erzielen ist. Unterscheiden sich also zwei Fonds sowohl in der erzielten Rendite als auch in der Volatilität, sollte unter sonst gleichen Bedingungen der Fonds mit der höheren Sharpe-Ratio bevorzugt werden.

  • SICAV

    SICAV

    Abkürzung für Société d'Investissement á Capital Variable. Die SICAV ist eine besonders in Frankreich und in Luxemburg gebräuchliche Aktiengesellschaft, die über Gesellschaftsorgane sowie über ein Mindestkapital verfügt. Das Kapital der Gesellschaft variiert jedoch. Es entspricht jederzeit dem Wert des Nettovermögens aller Teilfonds der Gesellschaft und wird durch Anteile ohne Angabe eines Nominalwertes dargestellt. Im Unterschied zu einer Aktiengesellschaft im klassischen Sinn ist der Zweck der SICAV auf die Anlage des Gesellschaftskapitals in Wertpapieren nach dem Grundsatz der Risikostreuung - ähnlich wie es das KAGG für deutsche Investmentgesellschaften vorschreibt - beschränkt.

  • Small Caps

    Small Caps

    Aktien kleiner Unternehmen. Gegenteil: Big Caps.

  • Small-cap-Fonds

    Small-cap-Fonds

    Fonds, die ihre Mittel überwiegend in kleine börsennotierte Unternehmen (Nebenwerte) investieren.

  • Sondervermögen

    Sondervermögen

    Bezeichnung für das Vermögen eines Investmentfonds abzüglich Verbindlichkeiten. Das bei der Investmentgesellschaft gegen Ausgabe von Anteilscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muß von dem eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt gehalten werden. Investmentgesellschaften dürfen mehrere Sondervermögen bilden, die sich durch ihre Namen unterscheiden und getrennt gehalten werden müssen. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Investmentgesellschaft.

  • Sparplan

    Sparplan

    Einzahlplan

  • Spezialfonds

    Spezialfonds

    werden meist nur für institutionelle Anleger wie Banken und Versicherungen, oder eine aus maximal 10 Teilnehmern bestehende Anlegergruppe wie z.B. eine Vermögensverwaltung oder Unternehmen aufgelegt. Spezialfonds sollten nicht mit Spezialitätenfonds verwechselt werden, die sich auf die Anlage in bestimmten Branchen oder Sektoren spezialisiert haben.

  • Spezialitätenfonds

    Spezialitätenfonds

    Spezialitätenfonds unterscheiden sich durch die Ausrichtung ihrer Anlagepolitik auf bestimmte Länder, Industriezweige, Wirtschaftssektoren oder auf bestimmte Wertpapiere wie Wandel- und Optionsanleihen von "normalen" Investmentfonds. Spezialitätenfonds setzen beim Anleger ein höheres Maß an Risikobereitschaft, aber auch an Kenntnis gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge voraus, da durch die Beschränkung auf bestimmte Marktsegmente neben höheren Chancen auch vermehrt Risiken entstehen.

  • Standardwerte
  • Steuern

    Steuern

    Das mit 1. Jänner 2011 gültige Budgetbegleitgesetz 2011 sieht vor, dass Kursgewinne von Investmentfonds der KESt in Höhe von 25 Prozent unterliegen. Der KESt-Abzug erfolgt ab 1. April 2012. Die innerhalb eines Jahres erzielten Kursgewinne werden mit realisierten Kursverlusten automatisiert ab 2013 von der depotführenden Bank gegenverrechnet. Eine Steuerveranlagung durch den Anleger beim Finanzamt ist nur mehr in Ausnahmefällen notwendig.

  • Steueroptimierende Fonds

    Steueroptimierende Fonds

    Bei einem steueroptimierenden Fonds versucht das Fondsmanagement, die steuerpflichtigen ordentlichen Erträge möglichst gering zu halten. Investmentfonds, dessen Vermögen derart angelegt ist, daß für den Anleger ein gutes Nettoergebnis nach Steuern möglich wird.

  • Steuerpflichtiger Ertragsanteil

    Steuerpflichtiger Ertragsanteil

    Er bezeichnet den Teil des gesamten Wertzuwachses, der aus Zinsen, Dividenden und Mieteinnahmen - also den ordentlichen Erträgen - stammt. Der steuerpflichtige Ertragsanteil ist bei Aktienfonds am geringsten und bei klassischen Rentenfonds am höchsten.

  • Switchen

    Switchen

    Innerhalb der Fondspalette einer Investmentgesellschaft von einem Fonds in einen anderen wechseln.

  • Switchgebühr

    Switchgebühr

    Gebühr, die für den kostengünstigen Wechsel innerhalb der Fondspalette einer lnvestmentgesellschaft. z.T. erhoben wird. Einige Gesellschaften verlangen bei einer Umschichtung den vollen Ausgabeaufschlag.

  • T
  • Themenfonds

    Themenfonds

    lnvestmentfonds, dessen Vermögen hauptsächlich in Aktien von Unternehmen unter dem Aspekt eines gemeinsamen Themas angelegt ist, z. B. in Aktien aus dem Sport- oder aus dem Internetbereich.

  • Thesaurierende Fonds

    Thesaurierende Fonds

    Fonds, die Erträge aus dem eingesetzten Vermögen nicht an die Anleger auszahlen sondern wieder investieren. Gegenteil: ausschüttende Fonds.

  • Timing

    Timing

    Wahl des "richtigen" Anlagezeitpunkts bzw. des "richtigen" Ausstiegs. Fachleute raten allerdings Privatanlegern davon ab, ein Timing zu versuchen. Untersuchungen zeigen, daß die überwiegende Mehrzahl der Privatanleger nicht den richtigen Zeitpunkt findet. Das Timing-Problem kann der Anleger mit Sparplänen durch das Cost-Averaging vermeiden.

  • Top-down-Technik

    Top-down-Technik

    Investitionsstrategie, bei der die Fondsgesellschaft auf einen oder mehrere Erfolgsversprechende Finanzmärkte setzt. Sinkt z. B.der Kurs einer Aktie wird sie durch eine andere aus demselben Markt ersetzt. Gegenteil: Bottom-up-Technik.

  • Tracking Error

    Tracking Error

    Bezeichnet die Differenz zwischen einem Index-Kurs und der Performance eines Indexfonds. Ist z. B. der DAX um 3 % gestiegen, ein am DAX orientierter Indexfonds aber nur um 2 %, beträgt der Tracking Error 1 %

  • Trading

    Trading

    Kurzfristige Käufe und Verkäufe von Wertpapieren mit dem Ziel kurzfristige Kursschwankungen auszunutzen.

  • Trading-Fonds

    Trading-Fonds

    No-load Funds

  • Transaktionskosten

    Transaktionskosten

    Kosten, die beim An- und Verkauf von Wertpapieren anfallen und dem Fondsvermögen belastet werden.

  • Treynor-Ratio

    Treynor-Ratio

    Bei der Treynor-Ratio wird die überschußrendite zum sogenannten beta-Faktor ins Verhältnis gesetzt. Der beta-Faktor ist eine statistische Maßgröße, die die prozentuale Veränderung eines Fonds oder einer Aktie angibt, wenn der Markt - repräsentiert durch den entsprechenden Referenzindex - um ein Prozent steigt oder fällt. Ein beta von 1 besagt, daß die durchschnittliche Kursänderung des Fonds der des Marktes entspricht, bei beta größer Eins (< 1) ist sie heftiger, bei beta kleiner eins bis null (< 1 bis 0) ist sie geringer als die des Marktes. Ein beta kleiner null (< 0) zeigt an, daß sich der Fonds positiv entwickelt, wenn der Markt einbricht und Kursverluste verzeichnet, wenn die Börse nach oben geht. Auch hier wird der Investor unter sonst gleichen Rahmenbedingungen den Fonds mit der größeren Treynor-Ratio vorziehen, denn er hat seine Rendite unter relativ geringeren indexkorrelierten Schwankungen erzielt.

  • Trust

    Trust

    Englische Bezeichnung für Investmentfonds.

  • Turnaround-Fonds

    Turnaround-Fonds

    Fonds, die in Unternehmen investieren, bei denen sich nach einem Abwärtstrend ein Positivtrend abzeichnet. Investmentfonds, dessen Vermögen hauptsächlich in Aktien angelegt ist, die aufgrund ihrer Ertragsschwäche eine enttäuschende Kursentwicklung zeigen, von denen das Fondsmanagement jedoch erwartet, daß eine Kurswende nach oben bevorsteht.

  • U
  • Umbrella-Fonds

    Umbrella-Fonds

    Investmentfonds, die ihr Kapital vollständig oder zum Teil in Anteilen anderer Investmentfonds investieren.

  • Umlaufrendite

    Umlaufrendite

    Durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen festverzinslichen Wertpapiere, die regelmäßig von der Bundesbank errechnet wird. In Ö: SMR

  • Umtauschrecht

    Umtauschrecht

    Möglichkeit, innerhalb der Fondspalette einer Investmentgesellschaft von einem Fonds in einen anderen zu wechseln

  • Umweltfonds

    Umweltfonds

    lnvestmentfonds, dessen Vermögen hauptsächlich in Aktion von Unternehmen angelegt ist, die im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

  • V
  • Verfügbarkeit

    Verfügbarkeit

    Eine KAG ist dazu verpflichtet, Anteile eines offenen Fonds börsentäglich zurückzunehmen. Eine Ausnahme können hier Offene Immobilienfonds bilden. Der Kunde soll jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist über sein Vermögen verfügen können. Spezielle Kündigungsfristen gibt es lediglich bei Anlagen nach dem Vermögensbildungsgesetz (936 DEM-Gesetz).

  • Vergleichsindex (= Benchmark = Vergleichsmaßstab)

    Vergleichsindex (= Benchmark = Vergleichsmaßstab)

    Die Entwicklung eines bestimmten Index, der einem Fonds als Vergleichsbasis für die Wertentwicklung dient. Ziel eines aktiv gemanagten Fonds ist es, den Vergleichsindex zu schlagen. Passiv gemanagte (Index)-Fonds sollten sich in etwa wie ihr Vergleichsmaßstab entwickeln.

  • Vergleichsmaßstab
  • Verkaufsprospekt

    Verkaufsprospekt

    Das deutsche Investmentrecht schreibt vor, daß vor dem Kaufabschluss über Investmentanteile ein Verkaufsprospekt mit den Vertragsbedingungen des Investmentfonds ausgehändigt werden muss. Der Inhalt des Verkaufsprospekts ist durch das KAGG genau festgelegt. Er enthält alle Angaben, die für die Beurteilung einer Anlage in Investmentfonds von wesentlicher Bedeutung sind. Auch die Medien, in denen die Anteilspreisveröffentlichung erfolgen, sind darin festgehalten.

  • Vermögensaufstellung

    Vermögensaufstellung

    Teil des Rechenschafts- und Halbjahresberichts, aus dem Aufteilung und Veränderung des Fondsvermögens hervorgehen.

  • Vertragsbedingungen

    Vertragsbedingungen

    Bevor eine Investmentgesellschaft Anteile eines Fonds ausgeben darf, müssen die Vertragsbedingungen eines Fonds vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen genehmigt werden. Die Vertragsbedingungen regeln das Rechtsverhältnis zwischen Anleger und KAG.

  • Vertriebszulassung

    Vertriebszulassung

    Bevor ausländische Fondsanteile in Deutschland öffentlich zum Vertrieb angeboten werden können, muß die Investmentgesellschaft das Anzeigeverfahren für den öffentlichen Vertrieb beim Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen ordnungsgemäß durchlaufen haben.

  • Verwaltungsgebühr

    Verwaltungsgebühr

    Gebühr, die die Investmentgesellschaft für die Verwaltung bzw. das Management eines Fonds erhebt.

  • Verwaltungsvergütung (= Managementgebühr = engl. Management Fee)

    Verwaltungsvergütung (= Managementgebühr = engl. Management Fee)

    Die Vergütung, die die KAG für die Verwaltung eines Fonds erhält. Die Höhe der Verwaltungsvergütung ist in den "Besonderen Vertragsbedingungen" im Verkaufsprospekt geregelt. Die Gebühr wird nicht dem Anleger, sondern dem Fonds belastet (Depotbankgebühr / Depotbankvergütung).

  • Volatilität

    Volatilität

    Schwankungsbereich von Wertpapierkursen, von Rohstoffpreisen, von Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen während eines bestimmten Zeitraums. Die Volatilität ist eine mathematische Größe (Standardabweichung) für das Maß des Risikos einer Kapitalanlage. Hier wird zum Beispiel ein Durchschnittswert für die Entwicklung des Fonds in einem Monat gebildet. Die Schwankungen dieses Werts werden als Standard genommen und gemessen, wie weit sich der Fonds in einem Monat von diesem Durchschnittswert entfernt hat. Man errechnet also die Schwankungsbreite um den Mittelwert herum. Je größer diese Schwankungsbreite ist, um so volatiler und damit risikoreicher ist ein Fonds. Eine weitere Meßgröße für das Risiko ist beispielsweise der "Maximale Verlust".

  • W
  • Wachstumswert

    Wachstumswert

    Aktien eines Unternehmens, das sich durch überdurchschnittlich langfristiges Ertragspotential auszeichnet.

  • Währungsrisiko

    Währungsrisiko

    Risiko, das man bei der Investition in einen Fonds, der in einer Fremdwährung notiert ist, bzw. in einen Fonds, dessen Vermögen vornehmlich in Fremdwährungen angelegt ist, eingeht. Durch das Währungsrisiko kann es zur einer schlechteren Performance kommen. Währungsschwankungen können sich aber auch positiv auf die Performance auswirken.

  • Wandelanleihe

    Wandelanleihe

    Anleihe, die innerhalb einer bestimmten Frist unter festgelegten Bedingungen in Aktien des betreffenden Unternehmens umgetauscht werden kann. Wandelanleihen bieten einerseits den Vorteil einer festen Verzinsung und andererseits die Möglichkeit, Aktionär des Unternehmens zu werden.

  • Wertentwicklung
  • Wertpapier

    Wertpapier

    Amtliche Urkunde, die ein Vermögensrecht verbrieft. Übliche Wertpapiere: Sachenrechtliche Wertpapiere (z. B. Hypotheken-, Grundschuld-, Rentenbrief), schuldrechtliche Wertpapiere (z. B. Wechsel, Scheck, Inhaberschuldverschreibung) und Mitgliedschaftspapiere (z. B. Aktien).

  • Wertpapierkennnummer

    Wertpapierkennnummer

    Die Wertpapier-Kennnummer (WKN) ist eine sechsstellige Zahl, die jedes Wertpapier - also auch jeden Fonds - eindeutig identifiziert.

  • Wertpapierpensionssatz

    Wertpapierpensionssatz

    Dieser "dritte Leitzinssatz" wird von der Bundesbank zur Feinsteuerung ihrer Geldpolitik eingesetzt. Es werden lombardfähige Wertpapiere verwendet, die die Banken nach 30 Tagen zurücknehmen

  • Wiederanlage

    Wiederanlage

    Die Wiederanlage des jährlichen Ausschüttungsbetrags erfolgt in der Regel automatisch. Dem Anleger werden auf Basis des Rücknahmepreises neue Fondsanteile oder Bruchteile von Anteilen gutgeschrieben. Die Wiederanlage von Ausschüttungen führt zu einem höheren Wertzuwachs des eingesetzen Kapitals (Zinseszins-Effekt,#Thesaurierung#).

  • Wiederanlagerabatt

    Wiederanlagerabatt

    Investmentgesellschaften gewähren entweder einen vollständigen oder reduzierten Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, wenn Anleger den Ausschüttungsbetrag innerhalb einer bestimmten Frist in demselben Fonds wiederanlegen wollen. Die Höhe des Wiederanlagerabatts wird mit der Ausschüttungsbekanntmachung veröffentlicht.

  • X
  • Xetra

    Xetra

    steht für: Exchange Electronic Trading. Elektronisches Wertpapierhandelsystem der Deutschen Börse AG für Banken und andere institutionelle Händler, das am 28.11.1997 das bisherige Profihandelssystem IBIS abgelöst hat.

  • Z
  • Zeichnungsfrist

    Zeichnungsfrist

    Befristete Phase bei der Neuauflage eines Investmentfonds. Die Anlegergelder werden über mehrere Wochen eingesammelt, bis genügend Liquidität zusammengekommen ist, damit der Fonds in Aktien, Renten etc. investieren kann. In dieser Phase erzielt der Fonds noch keine Performance. Außer bei Laufzeitfonds und Garantiefonds können nach der Zeichnungsfrist börsentäglich Anteile zum aktuellen Ausgabepreis erworben werden.

  • Zerobond

    Zerobond

    Besondere Form der Anleihe, bei der die Zinsen erst am Ende der Laufzeit ausgezahlt werden.

  • Zertifikat

    Zertifikat

    Bezeichnung für Anteilscheine an Investmentfonds. Anderer Begriff: Investmentzertifikat

  • Zinseszins-Effekt

    Zinseszins-Effekt

    Wiederangelegte Ausschüttungen eines Investmentfonds erhöhen den Anlagebetrag und damit den Zinserlös. So ergibt sich ein größerer Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals im Vergleich zur regelmäßigen Entnahme der Erträge.

  • Zuwachskonto

    Zuwachskonto

    Sparplan

  • Zwischengewinn

    Zwischengewinn

    Ertragsanteil aus bestimmten Zinseinnahmen, die dem Anleger bei Rückgabe, Veräußerung oder Abtretung in- und ausländischer Fondsanteile zuzurechnen sind und im Anteilwert zufließen. Seit dem 1. Januar 1994 unterliegen auch sogenannte Zwischengewinne - wie ausgeschüttete oder thesaurierte Fondserträge - der Einkommensteuer sowie der KESt.